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Ortsmitgliederversammlung / Jahreshauptversammlung am 13. Februar 2023, 19:30 Uhr

Liebe Grüne und Interessierte, Freundinnen, Freunde,

der Vorstand unseres Ortsverbandes Seevetal lädt wie angekündigt ein zur

         Ortsmitgliederversammlung / Jahreshauptversammlung
                  am Montag, 13.02.2023, Beginn 19.30 Uhr
    im „Treffpunkt Hittfeld“ der Burg Seevetal (Hittfeld, Am Göhlenbach 11)

Interessierte Gäste sind willkommen!

Tagesordnung:

  1. Begrüßung, Wahl der Protokollführung
  2. Austritte, Mitgliederbestand, Beschlussfähigkeit, Aufnahme neuer Mitglieder
  3. Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung
  4. Änderungen oder weitere Vorschläge zur Tagesordnung
  5. Bericht des Vorstands (Vorsitzender Peter Stielert)
  6. Bericht des Kassierers (Gerhard Nobis)
  7. Bericht der Kassenprüfer (Gabriele Rödiger und Karina Kressel)
  8. Entlastung des Vorstands für das Kalenderjahr 2022
     
  9. Neuwahlen/Nachwahl
    9.1 Wahl der Versammlungsleitung für die Wahl
    9.2 Wahl eines neuen Kassierers / einer Kassiererin
    9.3 Nachwahl eines Vorstandsmitglieds (gültig bis zur nächsten JHV in einem Jahr)

      10. Bahntrasse: Hat sich die Position der Seevetaler Grünen zu den Planungen verändert?
            Wollen wir auf den Antrag der Grünen Jugend im Kreisverband reagieren – wenn ja, wie?
      11. Klausurtagung am 04.03.2023 im Hotel Maack (Erarbeitung eines Positionspapiers,
            Ziele, Umsetzungsstrategie, Verbündete, Öffentlichkeitsarbeit).
      12. Berichte aus den Gremien (Wichtiges aus den Räten und Ausschüssen)
      13. Verschiedenes

Herzliche Grüße, für den Vorstand

Peter Stielert,
Erster Vorsitzender Bündnis 90 / Die Grünen Ortsverband Seevetal

Elfter GRÜNER TISCH – ungezwungener Austausch abseits des regionalen Tagesgeschehens

Am kommenden Mittwoch ist es wieder soweit.

Seevetals Grüne zum elften GRÜNEN TISCH am  Mittwoch, den 1. Februar um 20 Uhr in Meyer's Gasthaus Maschen, Alte Bahnhofstraße 19, Seevetal-Maschen ein.

Der GRÜNE TISCH findet immer am ersten Mittwoch eines Monats statt.

Der Initiator des GRÜNEN TISCHes, Friedrich Thimme, schreibt u.a.:

„jetzt also doch, die Leos werden geliefert. "Endlich", sagen die Einen, "schrecklich" die Anderen. "Und was kommt als Nächstes?", fragen wir alle.

Und was ist mit Lützerath? Haben da gerade die Regierungs-Grünen ihre eigenen Prinzipien verraten? Oder haben sie einen erfolgreichen Kompromiss geschlossen?

Auch bei uns in Seevetal ist es nicht leicht, unsere Grundsätze in praktische Politik zu übersetzen. Ist die geplante ICE-Strecke eine unverantwortkiche Zerstörung wertvoller Biotope? Oder ein unvermeidlicher Schritt, um den Verkehr von der Autobahn auf die Schiene zu verlagern?

Jetzt bloß nicht abtauchen in die eigene Gesinnungsblase, lieber das Gespräch mit allen suchen. Aber wo ist dafür die beste Gelegenheit? Natürlich wie immer am Grünen Tisch.

Mittwoch, 1.2.23, 20 Uhr, Meyers Gasthaus in Maschen, Alte Bahnhofstraße 19

Alle Interessierten an einem Austausch sind herzlich eingeladen. Die Seevetaler Grünen freuen sich über eine rege Teilnahme.

 

Solidarische Landwirtschaft in der Praxis

Am

Samstag, 28. Januar, veranstalten wir um 14 Uhr eine Online-Infoveranstaltung

mit allen Informationen zum neuen  Gemüsejahr: Wie kann ich Mitglied werden? Welches Gemüse erwartet mich? Wie hoch wird der Beitrag sein? Diese Fragen und viele viele weitere beantworten wir online und ganz viele Gesichter aus Verwaltung, Logistik, Acker und Solawi-Ehrenamt erwarten euch.

Weitere Infos und den Teilnahmelink gibt es hier:
https://solawi-superschmelz.de/Veranstaltung/online-info-veranstaltung-gemuese-fuer-alle/.

Über uns:
Die Solawi Superschmelz versorgt aktuell rund 600 Haushalte im Hamburger
Süden mit Biogemüse vom eigenen Acker - feldfrisch, klimafreundlich,
unverpackt und vor allem solidarisch. Als Zusatzangebote gibt es u.a.
Äpfel, Eier und Brot von benachbarten Höfen.
Besonders wichtig sind uns wirklich faire Arbeitsbedingungen und die
Solidarität unserer Mitglieder untereinander. Viele Haushalte, die mehr
zahlen können, tun dies freiwillig und tragen so finanzschwächere
Haushalte mit - beides selbstverständlich anonym.

Alle weiteren Infos findet ihr auf www.solawi-superschmelz.de.

 

Trotz Klimakrise - weiter so in Bullenhausen, nicht einmal Photovoltaik! Aus der Sitzung des Ortsrates Over / Bullenhausen

Unser Ortsratsmitglied Friedrich Thimme berichtet über die Sitzung am vergangenen Mittwoch:

"Unser Ortsrat war diesmal spannend, es ging vor allem um die geplante Bebauung am Höchtweg in Bullenhausen mit 18 WE, dabei um die "Anhörung des Ortsrates", die das Procedere des Bebauungsplanes verlangt. Spannend fanden das auch mehr als 20 Ortsansässige, die sich im Zuschauerraum versammelt hatten und viele Fragen stellten. Erschienen waren auch Vertreter der "Gesellschaft für Entwicklung und Bauen" bzw. der Volksbank Lüneburg, die die Grundstücke entwickeln will und mit einer aufwändigen Präsentation dafür warb.

Wir Grünen im Ortsrat waren strikt dagegen und verwiesen vor allem auf die Vernichtung von Moorboden und Torf, auf die unnötige Versiegelung von Grünland im Außenbereich. Nach dem Montreal-Abkommen und den Koalitionsbeschlüssen zur Pflege der Moorböden werde hier ein falsches Zeichen gesetzt. Die geplanten DH-Hälften sind auch unter 4-500.000 € nicht zu haben, so dass von Beschaffung billigen Wohnraums keine Rede sein kann. Die EFH sollen ca. 700.000 € kosten. Es sind noch nicht einmal regenerative Energien und PV-Anlagen auf Dächern vorgeschrieben.

Her Schmirek von der CDU zeigte sich dagegen von dem Vorhaben begeistert: es sei lange nicht mehr gebaut worden, die junge Generation im Ort brauche ein Wohnangebot, die geplante Kompensation für die Naturzerstörung sei optimal gelungen und die Untere Naturschutzbehörde hätte mit guten Gründen die Genehmigung erteilt. Auch Herr Jahreis von der Verwaltung stellte sich klar hinter das geplante Vorhaben.

Von den Zuhörern kam kaum grundsätzliche Ablehnung, auch keine Einwände die sich auf Ökologie beziehen, wohl aber praktische Bedenken. So wurde die Tragfähigkeit des Höchtweges für Baufahrzeuge in Frage gestellt und befürchtet, dass die jetzigen Anwohner für die zu erwartenden Schäden aufkommen müssten. Die Entwässeung der zu versiegelnden Flächen über die vorhandene alte Wettern wurde problematisiert. Diese sei jetzt schon überlastet und werde nur privat von den bisherigen Anwohnern notdürftig sauber gehalten. Anwohner des Bargweges monierten den geplanten Wendehammer und befürchteten dadurch unnötige Versiegelung und zusätzlichen Verkehr auf dem privaten Bargweg. Es wurde bezweifelt, ob den zu erwartenden zuziehenden Kindern ein ausreichendes Angebot an KiTas, Schulen und Busverbindungen gemacht werden könnte.

Herr Jahreis gab zu, dass die geplante ökologische Kompensation sich nur auf die Seggen bezieht, die jetzt im Plangebiet wachsen und umgesiedelt werden sollen, für die Versiegelung aber keine zusätzliche Kompenstion geplant ist. Zu Fragen, die sich auf die Straße und den Wasserhaushalt beziehen, wollten die GEB und die Verwaltung noch nacharbeiten.

Ein Beschluss wurde nicht gefasst. Herr Schmidt von der Verwaltung sagte, dass die Stellungnahme des Ortsrates durch das Protokoll gegeben sei.

Unsere Forderung nach Ertüchtigung unserer Leichtathletikanlagen soll im nächsten Ausschuss für Bauen Sport und Senioren diskutiert werden, ebenso wie ähnliche Forderungen aus anderen Ortsteilen.

Die Mittel für die Vereinsförderung sollen diesmal nicht verteilt, sondern entsprechend bisherigen Gepflogenheiten vollständig an die Jugendfeuerwehr vergeben werden, da diese ihr 25jähriges Jubiläum feiern will.

Es ging auch um die Deichsicherheit, speziell eine neue geplante Deichverteidigungshalle und eine Dükerung des Deiches. An sonsten um nichts von überregionalem Interesse."

 

Wohnungsbau und Klimaschutz im Konflikt, Ortsrat Over / Bullenhausen tagt am kommenden Mittwoch

Am kommenden Mittwoch, 25. Januar 2023  tagt der Ortsrat Over / Bullenhausen im Restaurant "Riva Del Garda", Lührsweg 17, 21217 Seevetal-Bullenhausen ab 19:00 Uhr.

18 Wohneinheiten sollen auf einer 1,25 ha großen gesetzlich geschützten Nasswiesenfläche (Niedermoor) gebaut werden. Es werden allein beim Ausbaggern der unter dieser Fläche liegenden Torfböden erhebliche Mengen an klimaschädlichem CO² freigesetzt, ganz zu schweigen von den Emissionen durch den Bau und Betrieb der Häuser.

Können wir das verantworten? Warum wird gerade diese Fläche gewählt?

Informieren Sie sich direkt auf dieser Sitzung oder auf der Homepage der Gemeinde Seevetal hier: https://www.seevetal.de/allris/vo020?VOLFDNR=1000720&refresh=false&TOLFDNR=1004425

Klimaschutz und Verkehr

Zehnter grüner Tisch am 4.1. war wieder einmal sehr interessant

Friedrich Thimme berichtet:

"... Wir hatten sehr interessante und informative Diskussionen über unsere Kommunikationskanäle, Medien, politische Handlungsspielräume, Wirtschaftslobby, Auto- und Schiffs-Antriebe, die geplante ICE-Trasse, Tesla und manches andere. Mir hat es wieder viel Spaß gemacht ..."

Der nächste Grüne Tisch findet am ersten Mittwoch im Februar, den 1.2.2023 statt.

Frohe Feiertage nach einem bewegten Jahr 2022

Liebe Grüne und Freund:innen,

ein bewegtes Jahr neigt sich dem Ende zu. Kaum im Amt, wurden unsere grünen Minister:innen in der Bundesregierung mit den schwersten Krisen und der Erblast aus der vorangegangenen großen Koalition sehr stark belastet. Und sie haben ihre Aufgaben sehr gut gemeistert!

Nun zählen wir die letzten Tage dieses turbulenten, von Krisen gebeutelten Jahres 2022 - die aktuellen Herausforderungen für Deutschland und die Welt sind groß. Wir werden alle Kräfte aufbringen um die großen Themen Klimaschutz, Rettung der biologischen Vielfalt, Mobilitätswende, Gemeinwohlökonomie, soziale Gerechtigkeit hierzulande und weltweit anzugehen.

Die Seevetaler Grünen wünschen Ihnen und Euch frohe Feiertage, gute Erholung, Gesundheit und einen guten Start in das Jahr 2023. Auf dass alle guten Vorsätze Wirklichkeit werden!

 

Bericht von der Ratssitzung am 15.12.2022

Gerd Otto Kruse berichtet über das Wichtigste aus der letzten Ratssitzung in diesem Jahr:

"NACHBESETZUNG LEITUNG BAUAMT

Herr Rexrodt hat sich verabschiedet, nun kann die Stelle neu besetzt werden. Ab spätestens 1. April wird Katrin Hilpert das Bauamt übernehmen. Sie arbeitet derzeit in der Hamburger Verwaltung. In Seevetal hatte sie vor Jahren mehrere Auftritte, als sie - damals noch für das Büro Claussen-Seggelke - das informelle Handlungskonzept zur Siedlungsentwicklung Seevetals mitbearbeitet hat.

Unser Ratsmitglied Friedrich Thimme hatte gefragt, warum die Leitung des Umweltreferats nicht auch besetzt wird, die Stelle ist seit dem Weggang von Frau Utermöhlen ca. seit einem Jahr frei. Nicht einmal eine Stellenausschreibung auf der Internetseite der Gemeinde ist zu finden. Die Bürgermeisterin möchte die Besetzung noch hinauszögern, damit Frau Hilpert bei der Besetzung mitreden kann.

 

NACHTABSCHALTUNG STRASSENBELEUCHTUNG

Es sollen in ca. 60 Schaltschränke Zeitschaltuhren eingebaut werden, um die Beleuchtung straßenweise nachts abschalten zu können. Damit können ca. 2.500 von 5.800 Laternen zeitweise abgeschaltet werden. Die Abschaltung erfolgt nur in Bereichen, wo dies mit der Verkehrssicherheit vereinbar ist. Begonnen wird mit einer Abschaltung zwischen 23 und 5 Uhr, zunächst von Februar bis Mai 2023. Das sorgt für eine Ersparnis von etwa 20% der Stromkosten. Im ersten Jahr wird allerdings ein wesentlicher Teil der Ersparnis durch die Kosten für die Umrüstung "aufgefressen".

Wie schon im Wege- und Verkehrsausschuss war die CDU entschieden dagegen.  ... Da Untersuchungen belegen, dass weder die Zahl der Verkehrsunfälle noch die Kriminalität steigt, wurde das Unsicherheits-"Gefühl" angeführt. Auf Antrag der CDU musste die Abstimmung  geheim durchgeführt werden... Die Nachtabschaltung wurde mit 23 zu 18 Stimmen beschlossen.

 

HAUSHALT

Der Haushalt für 2023 wurde mit großer Mehrheit angenommen. ... In den vorangegangenen Ausschusssitzungen hatten wir keine Anträge zum Haushalt gestellt, so dass es keinen wirklichen Grund für eine Ablehnung gab. Einen Antrag auf Aufstellung eines Klimaschutzkonzeptes hatten wir selbst nach Diskussion im Umweltausschuss zurückgestellt, um den anderen Fraktionen Gelegenheit zu Beratung zu geben. Von uns stimmte einzig Lars Teschke gegen den Haushalt. Er hatte in seinem Redebeitrag bemängelt, dass der Haushalt die grundsätzlichen großen Herausforderungen des Klimawandels und des Artensterbens nicht berücksichtigt.

Technisch war am Haushalt nichts zu bemängeln. Der Kämmerer Herr Brand hat die Zahlen im Griff. Der Haushalt hat einen Unterschuss, was wegen Corona und Flüchtlingsaufnahmen nicht verwunderlich ist. Die Einnahmen sind aber gut und die Verschuldung unterdurchschnittlich im landesweiten Vergleich. Von den Freien Wählern wurde die nutzlose Ausgabe von 3 Mio. Euro für die Beteiligung an der Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft des Kreises bemängelt. Sie hat seit ihrer Gründung 2017 noch keine einzige Wohnung in Seevetal gebaut."

 

1 Jahr Ampel im Bund, 100 Reformen

Heute vor einem Jahr sind wir Teil der Bundesregierung geworden. Gemeinsam mit SPD und FDP haben wir in Berlin den Koalitionsvertrag unterzeichnet. 2022 war geprägt vom Krieg in Europa, der folgenden Energiekrise, der Klimakrise und der Coronapandemie. Ein Jahr Ampel – das ist ein Jahr Regieren in multiplen Krisen.

Wir wissen, dass man Krisen nicht mit Stillstand lösen kann. Wir treten ihnen entschieden entgegen. Ein Jahr Ampel bedeutet deswegen auch – ein Jahr voller Fortschritt! Die Arbeit mit den Koalitionspartnern war nicht immer einfach.

Dennoch haben wir bereits rund 100 Gesetze in unserem ersten Regierungsjahr auf den Weg gebracht: Wir haben uns im Eiltempo von russischem Gas befreit. Den Ausbau der Erneuerbaren massiv vorangetrieben. Den Kohleausstieg im Rheinischen Revier auf 2030 vorgezogen. Den Mindestlohn auf 12 Euro angehoben. Paragraph 219a gestrichen. Den Kulturpass verabschiedet. Das Kindergeld erhöht und und und…

Wir haben ein Jahr unter Hochdruck daran gearbeitet, dieses Land zu einem gerechteren, sozialeren und klimaneutraleren Ort zu machen. Weil 100 Reformen zu viele für eine Mail sind, haben wir alle Projekte für Dich zusammengefasst. Finde mit dem Ampel-Check heraus, was die Ampel-Regierung für Dich und Dein Herzensthema jetzt schon erreicht hat:

Das haben wir für Dich erreicht

Wir sind vor einem Jahr angetreten, um einen Unterschied zu machen. Ein Jahr später sind wir motivierter denn je. Denn das Jahr hat gezeigt: Die Menschen in diesem Land haben die Kraft, die es braucht, um gestärkt aus den aktuellen Krisen hervorzugehen. Gemeinsam mit Dir schaffen wir es, die Herausforderungen unserer Zeit zu meistern. Danke für Deine Unterstützung!

 

Aus dem Ausschuss für Planung, Umwelt- und Klimaschutz am 29.11.2022

Friedrich Thimme berichtet unter anderem:

"Wir Grünen hatten 2 Anträge gestellt:

1. Wir wollten die Erstellung eines Kommunalen Klimaschutzkonzeptes beschließen lassen,
2. Wir wollten den Landkreis bitten,
     in Seevetal geeignete Natur- und Landschaftsschutzgebiete auszuweisen.

Beide Anträge wurden sehr ausführlich beraten, am Ende jedoch zurückgestellt.

Klimaschutzkonzept
Hier war der allgemeine Tenor, dass wir in Seevetal auch ohne Klimaschutzkonzept in Sachen Klimaschutz schon lange sehr aktiv seien, allerdings verliefen viele Initiativen immer wieder im Sande. Der dringende Handlungsbedarf wurde allgemein bestätigt. Ob es zielführend wäre, ein externes Büro zu engagieren, wurde infrage gestellt. Dieses müsste sehr eng mit unserer Verwaltung zusammenarbeiten. Diese sei aber schon jetzt überlastet und speziell in Sachen Umwelt schlecht aufgestellt.

Dies bestätigte sich auch bei den Antworten der Verwaltung auf einige Fragen am Schluss: Das versprochene Konzept für Ladesäulen bis Ende des Jahres kam nicht voran.
Ebenso wenig die angekündigte juristische Prüfung unseres Antrages, in Bauleitplänen und bei Verkauf von Grundstücken grundsätzlich PV zu verlangen.
Für die Bäume des Jahres, die ja 2022 gepflanzt werden sollten, waren noch nicht einmal geeignete Standorte gefunden worden.
Auf das versprochene Grünflächenkataster muss ebenfalls weiter gewartet werden.
Der Arbeitskreis zum Thema Landschaftsschutz, der nach unserem 1. Antrag gebildet worden war, ist eingeschlafen.
Es wurde in diesem Zusammenhang die Forderung nach einem Umweltbeauftragten laut. Frau Weede sagte dazu, die Stelle für ein Umweltreferat sei ja da, nur nicht besetzt. Die Verwaltung finde einfach keine geeigneten Bewerber.

Wir haben den Antrag einstweilen zurückgestellt, weil die Verwaltung gegenwärtig personell zu schlecht aufgestellt ist und weil die CDU noch Zeit für interne Beratungen braucht.

geeignete Natur- und Landschaftsschutzgebiete ausweisen
Dieser Antrag war ähnlich schon vor längerer Zeit von uns gestellt worden. Dr. Lars Teschke hat ihn sehr ausführlich mit umfangreichem Kartenmaterial und wie ich finde überzeugend vor dem aktuellen Hintergrund der geplanten ICE-Strecke begründet.
Frau Weede behauptete, es mache keinen Unterschied, ob ein Gebiet nur naturschutzwürdig sei oder auch tatsächlich als Naturschutzgebiet deklariert sei. Lars Teschke verwies auf die Raumwiderstandsanalyse der Bahn, die nur tatsächliche NSG berücksichtigte. Beide hatten einen Anwalt gefragt. Für den Rat war wohl nicht erkennbar, wer hier Recht hatte.

Frau Weede behauptete auch, wir würden eine Verhinderungsplanung anstreben und uns damit ins Unrecht setzen und den Kreis gegen uns aufbringen. Wir sahen das anders, da ja die Gebiete schon lange im RROP als schutzwürdig ausgewiesen sind und wir den Antrag schon lange gestellt hatten.

Frau Schütze von den FW hatte sich bei Landkreisabgeordneten erkundigt, ob die wirklich etwas gegen einen solchen Antrag hätten, und dies keineswegs bestätigt gefunden.

Es gab noch weitere Bedenken: Das angestrebte Verfahren sei äußerst aufwändig und dauere sehr lange, bis dahin sei die Entscheidung über die Trassenführung längst gefallen. Die Gebiete seien ja nur deswegen schützenswert, weil die Bauern sie so naturnah bewirtschaftet hätten und dies auch weiterhin tun würden, so Weede. Vielleicht würde sich der ökologische Status verschlechtern, wenn die Bauern hier eingeschränkt würden, so die Bedenken der FDP. Jedenfalls könne man keine Planung über die Köpfe der betroffenen Bauern hinweg machen. Natürlich müssten die Belange der Bauern berücksichtigt und ggf. Ausgleichszahlungen geleistet werden.

Am Ende wurde dem Wunsch der CDU nachgegeben, dieses sehr komplexe Thema in den Fraktionen und Ortsräten noch weiter zu beraten und im Frühjahr wieder auf die TO zu setzen. Dabei soll auch auf Artenschutz und Biotopverbund geachtet werden. Die Verwaltung wird gebeten, die Karte mit den möglichen und tatsächlichen Schutzgebieten dazu auf den neuesten Stand zu bringen. Der Einwand von Lars Teschke, dass das Frühjahr zu spät sei, da die Parteien im Bundestag vor der Sommerpause einen Beschluss fassen wollen, blieb aber im Raum.

Waschanlage für Bauschutt

Die Firma Döner stellte ihre Pläne vor, auf ihrem Werksgelände eine Waschanlage für Bauschutt zu errichten. Der Beton soll in mehreren Stufen trocken und feucht zerrieben und wieder aufbereitet und z.T. zu Zement verarbeitet werden. Mehr Kreislaufwirtschaft, weniger Ressourcenverbrauch. Außerdem entfallen viele Transportwege aus Schottland, Norwegen und dem Harz. So wird trotz des aufwändigen Verfahrens unterm Strich auch Energie eingespart. In der Schweiz und anderswo werden derartige Verfahren bereits erfolgreich praktiziert.

Weitere Bebauung am Blöcken in Meckelfeld

Für den Bebauungsplan Am Blöcken in Meckelfeld wird fast einstimmig ein Aufstellungsbeschluss gefasst. In diesem Jahr ist dies noch nach einem vereinfachten Verfahren ohne Änderung des Flächennutzungsplans möglich. Die Qualität der Einhaltung und Kontrolle von Umweltstandards soll davon unberührt sein.
Da befürchtet wird, dass nach dem Aufstellungsbeschluss nicht mehr so viele Einflussmöglichkeiten des Rates bestehen, wurden diverse noch nicht vollständig geklärte Fragen in diesem Zusammenhang noch einmal wiederholt. Sie beziehen sich vor allem auf die Bereitstellung der nötigen Infrastruktur durch die Gemeinde, auch auf Entwässerung, die Zuwegung von der Rönneburger Straße her und auf die ökologische Kompensation der Versiegelung. Diese soll auf dem angrenzenden Feld erfolgen. Damit wäre auch eine noch weitergehende Bebauung an dieser Stelle ausgeschlossen.

Haushaltsplanentwurf 2023 - Teil Planung, Umwelt, Klimaschutz

wurde beschlossen."

 

Trassenplanung Bahnstrecke Hamburg/Bremen – Hannover: Werkstattgespräch mit der Deutschen Bahn abgebrochen

Landrat Rainer Rempe und Kommunen fordern Transparenz und Öffentlichkeitsbeteiligung / Klärung mit dem Bundesverkehrsministerium angestrebt

Die erste sogenannte „kommunale Planungswerkstatt“ der Deutschen Bahn AG für den Landkreis Harburg fand in sachlicher Atmosphäre statt und wurde doch nach vier Stunden abgebrochen.

„Wir hatten den Eindruck, dass die Bahn nur über Details und nicht über Grundsätzliches reden will“, erläuterte Landrat Rainer Rempe. Weit auseinander liegen auch die Vorstellungen bei der Öffentlichkeitsarbeit: Nach Angaben der Bahn soll es lediglich noch eine Informationsveranstaltung geben. Landkreis und Kommunen fordern dagegen nachdrücklich eine bessere Bürgerbeteiligung. „Die Bürgerinnen und Bürger müssen unbedingt umfassend informiert und in den Prozess eingebunden werden. So hingegen machen solche Treffen keinen Sinn“, so Rempe. Daher wurde das Gespräch abgebrochen, die Kommunen wollen nun beim Bundesverkehrsministerium mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung einfordern.

Lesen Sie weiter in der Pressemitteilung des Landkreises Harburg >>HIER

Anträge zum Klimaschutzkonzept und zu Naturschutzgebieten als Schutz vor der ICE-Trasse

Gerd Otto Kruse informiert:

"Am Dienstag, dem 29.11.2022 tagt der Planungs- und Umweltausschuss der Gemeinde.
Wir Grünen stellen zwei Anträge:

  1. Aufstellung eines Klimaschutzkonzeptes und
  2. Bitte an den Kreis zur Ausweisung von Landschaftsschutz- und Naturschutzgebieten.
    Der Antrag ist schon über ein Jahr alt, aber jetzt aktuell, weil die ICE-Trasse mehrere Gebiete schneidet, die im Landschaftsrahmenplan des Landkreises als naturschutzwürdig erkannt sind. Wären die Gebiete schon als Schutzgebiete festgesetzt, wäre die Trassenplanung wahrscheinlich anders gelaufen. Ausgewiesene Naturschutzgebiete müssen bei Trassen möglichst gemieden werden, nur „naturschutzwürdige Gebiete“ hingegen nicht.

Die Anträge liegen bei. Die vollständigen Sitzungsunterlagen gibt es hier:

https://www.seevetal.de/allris/to010?SILFDNR=1000221&refresh=false

Achtung: bei den Unterlagen zum Antrag Naturschutzgebiet fehlt dort in der Karte die Einzeichnung der ICE-Trasse. Das wird noch korrigiert."

Aus dem Ortsrat Maschen und dem Wege- und Verkehrsausschuss am 14.11.2022

Gerd Otto Kruse berichtet:
"am Montag tagte der Wege- und Verkehrsausschuss, zum ersten Tagesordnungspunkt war auch der Ortsrat Maschen dabei.

Es ging um die Zukunft der Autobahnanschlussstelle Maschen. Durch den Bau des Aldi-Zentrallagers in Maschen wird die Auffahrt bis an die Grenze der Leistungsfähigkeit belastet. Weitere Entwicklungen in Maschen und Stelle sind dadurch ausgeschlossen. Auch die jetzige Situation ist im Berufsverkehr unbefriedigend. Es waren alle sehr gespannt, was die Zuständigen vom Landkreis und von der Autobahn GmbH sich ausgedacht hatten. Es gibt mehrere Ideen, die Abfahrt grundlegend umzubauen oder eine weitere Abfahrt in Stelle zu schaffen. Eine Vereinbarung des Landkreises mit den Gemeinden Seevetal und Stelle sieht vor, dass Planungen für eine grundlegende Verbesserung aufgenommen werden. Vom Landkreis wurden zunächst zwei kleine Verbesserungen vorgestellt, die bis 2024 gebaut werden sollen. So wird von Maschen aus kommend die Rechtsabbiegspur zur Autobahn verlängert. Da diese Spur keine Ampel hat, kann der Verkehr nach rechts besser abfließen und es können mehr Autos während einer Ampelphase Richtung Stelle fahren. 

Weizerhin wird von der Autobahn kommend die Rechtsabbiegspur Richtung Stelle verlängert, was denselben Effekt für die Geradeausfahrer und Rechtsabbieger an der Ampel hat. 

Danach warteten alle gespannt auf die Erläuterungen zur Zukunft der Anschlussstelle. Es kam aber nichts mehr. Man wolle sich anschauen, wie die kleinen Baumaßnahmen wirken und dann weitersehen. Damit würde man ja die Vereinbarung Punkt für Punkt abarbeiten. Publikum und Politik waren enttäuscht bis fassungslos. Unser Ortsratsmitglied Matthias Clausen zitierte die anderslautende Vereinbarung, die eine weitergehende Planung sofort vorsieht. Eine Antwort gab es darauf nicht, sondern nur die nochmalige Erklärung des Ablaufs. 

 

Nächtliche Abschaltung der Straßenbeleuchtung

Über 114 Schaltschränke werden in Seevetal insgesamt 5.770 Leuchten versorgt. Von diesen 5.770 Leuchten sind aktuell 3.149 mit LED ausgestattet, was einem Anteil von ca. 55% entspricht. Im kommenden Jahr sollen weitere 625 Leuchten per Förderung auf LED umgerüstet werden. Dann wären ca. 65 % aller Leuchten energiesparend auf LED umgerüstet.

Es sollen in ca. 60 Schaltschränke Zeitschaltuhren eingebaut werden, um die Beleuchtung straßenweise nachts abschalten zu können. Damit können ca. 2.500 Laternen zeitweise abgeschaltet werden. Die Abschaltung erfolgt nur in Bereichen, wo dies mit der Verkehsrsicherheit vereinbar ist. Begonnen wird mit einer Abschaltung zwischen 23 und 5 Uhr, zunächst von Januar bis April 2023. Das sorgt für eine Ersparnis von etwa 20% der Stromkosten. Die Entscheidung erfolgte mit 6:5 gegen die Stimmen der CDU. Was die CDU eigentlich dagegen hatte, blieb unklar. Zu hören war, das unnütze Kosten entstehen, wenn die Maßnahme sich nicht als richtig erweist.

Zu den Auswirkungen der Abschaltung von Straßenbeleuchtung gibt es schon einige Studien. So steigen weder die Zahl der Verkehrsunfälle noch die Kriminalität.

Die Bahn will den Bahnhof Maschen barrierefrei umbauen. Der Gemeinde wurden eine Aufzuglösung oder eine (allerdings sehr lange) Rampe als Alternative vorgeschlagen, um auf den Bahnsteig zu gelangen. Der Aufzug ist bequemer, aber nur wenn er funktioniert. Aus Buchholz und Tostedt wurde von gruselig langen Ausfallzeiten berichtet. Es soll ein Aufzug gebaut werden. Da ein Fahrstuhl bei der DB oft nicht funktioniert, besteht der Wunsch, eine Kameraüberwachung zu installieren und eine Kontaktmöglichkeit zu schaffen, um Hilfe zu holen oder sich bemerkbar zu machen."

 

."

Horrorjahrzehnt für Pendler aus dem Süderelberaum?

Die Verbindungen nach Hamburg werden schlechter. Die Deutsche Bahn rechnet mit einem Ausbau der Strecke nach Hannover zwischen 2040 und 2050 (egal ob Bestand oder Neubau).

Lesen Sie weiter die Pressemitteilung des Prellbock Altona e.V. Umweltverband (download)  >>HIER

Klimaschutz-Index 2023: Energiepreiskrise wird zum Stresstest für den Aufbruch in die Klimaneutralität

Deutschland rutscht trotz verbesserter Klimapolitik um drei Plätze auf Rang 16

Klimaschutz-Index 2023: Dänemark, Schweden und Chile an der Spitze – große Öl- und Gasproduzenten Schlusslichter / China größter Absteiger, nun gleichauf mit USA in schlechtester Kategorie / Deutschland rutscht trotz verbesserter Klimapolitik um drei Plätze auf Rang 16.

Lesen Sie weiter auf sonnenseite.com: >>HIER.

GRÜNE Niedersachsen stimmen auf Parteitag für Koalitionsvertrag Landesdelegiertenkonferenz in Hannover

Am heutigen 8.11. wird die Landesregierung ernannt.

Heute wird der neue Ministerpräsident gewählt und vier grüne Minister:innen ernannt.

>>HIER geht es zum Koalitionsvertrag.

Achter GRÜNER TISCH – ungezwungener Austausch abseits des regionalen Tagesgeschehens

Am heutigen Mittwoch ist es wieder soweit.

Seevetals Grüne laden zum achten GRÜNEN TISCH am heutigen Mittwoch um 20 Uhr in Meyer's Gasthaus Maschen, Alte Bahnhofstraße 19, Seevetal-Maschen ein. Der GRÜNE TISCH findet immer am ersten Mittwoch eines Monats statt.

Der Initiator des GRÜNEN TISCHes, Friedrich Thimme, schreibt u.a.:

„Die Zeiten offenbaren immer deutlicher, wie die Klimakatastrophe fortschreitet. Statt dass die Welt die Kräfte bündelt, um das Schlimmste zu verhüten, haben wir uns nun auch noch mit Diktatoren und Angriffskriegen auseinanderzusetzen. Das alles lässt uns sicher keine Ruhe und beeinflusst unser Lebensgefühl.

Am GRÜNEN TISCH können und wollen wir uns über alles austauschen, was uns politisch und auch sonst bewegt und umtreibt. Beim letzten Mal waren so viele da wie nie zuvor. Auch am 2.11. freuen wir uns wieder über jede und jeden die oder der kommt.“

 

Der GRÜNE TISCH trifft sich  heute, am  2. November 2022 in Meyer’s Gasthaus in Maschen, Beginn um 20:00 Uhr.

 

Alle Interessierten an einem Austausch sind herzlich eingeladen. Die Seevetaler Grünen freuen sich über eine rege Teilnahme.

Aus dem Gemeinderat am 13.10.2022

Leider etwas verspätet ein Bericht von der letzten Ratssitzung:

  • In den Grundschulen Fleestedt und Horst werden ab 2023 Pavillons für zusätzliche Klassen aufgestellt.
  • Zur Zeit sind 570 Ukraine-Flüchtlinge in Seevetal untergebracht (einschl. Privatunterkünfte). Zunächst werden die Sporthallen im Hellbachhaus Meckelfeld und zwei weitere Sporthallen genutzt. Die Ukraine-Flüchtlinge fallen nicht mehr unter das Asylrecht, sondern unter die Sozialhilfe. Damit ist nicht mehr der Kreis, sondern die Gemeinde für die Kosten zuständig. Die Gemeinde kauft zur Unterbringung 20 Mobilheime, da der Zustrom anhält, werden weitere Unterkünfte und Flächen erforderlich werden.
  • Die Preise für die Schwimmbäder werden erhöht. Die Einzelkarten werden um 50 ct auf 3 Euro für Jugendliche und 4 Euro für Erwachsene erhöht. Im kreisweiten Vergleich sind die Preise im Mittelfeld.
  • Der Bebauungsplan Emmelndorf 14 "Feldkamp" wurde mit großer Mehrheit beschlossen. Wohngebiet hinter der Bebauung gegenüber Gartenmarkt Matthies an der Hittfelder Landstraße. Der Plan war auch notwendig, um ein Regenrückhaltung und -ableitung für Matthies und die umliegende Bebauung zu sichern.
  • Es wurde beschlossen, dass die Sitzungen des Rates grundsätzlich als Hybridsitzung stattfinden. Die übrigen Sitzungen finden grundsätzlich als Präsenzsitzungen statt. Andere Sitzungen können in Abstimmung Vorsitzende/r und Bürgermeisterin im Einzelfall ebenfalls als Hybridsitzung stattfinden. „Hybrid“ heißt nur, dass Ausschussmitglieder per Video teilnehmen können. Es findet keine öffentliche Übertragung statt.

Aus dem Ausschuss für Planung, Umwelt- und Klimaschutz

Gerd Otto Kruse berichtet unter anderem:

"Baumschutz
Die Gemeinde hat einen Baumpfleger eingestellt, der sich um die Bäume auf öffentlichen Flächen kümmert. Er wird regelmäßig dienstags für eine allgemeine Sprechstunde zur Verfügung stehen, um Anregungen entgegenzunehmen.

Regionales Raumordnungsprogramm (RROP)
Der Landkreis die Arbeit an einer Änderung aufgenommen. Z. B. müssen mehr Flächen für Windenergieanlagen geschaffen werden. Auch soll es mehr Möglichkeiten für Solarparks geben. Die ICE-Strecke kann über das RROP nicht geregelt werden, der Bund würde sich gegen die Planungen des Kreises durchsetzen.

Wärmenetz für das Baugebiet am Göhlenbachtal
Ein Berater hielt einen sehr guten Vortrag über Möglichkeiten der Wärmeversorgung für die Seniorenwohnanlage und die mehrgeschossigen Häuser. Es fiel noch keine Entscheidung, die Stimmung war für die Nutzung von Tiefen-Erdwärme. Das sommers wie winters ca. 10 Grad warme Wasser wird in die Häuser geleitet und dort mit elektrischen Wärmepumpen aufgeheizt. Im Sommer kann das Wasser in den Heizkörpern bzw. Fußbodenheizungen mit seinen 10 Grad für Kühlung sorgen. Unterstützt wird das Ganze von Photovoltaik auf dem Dach. Die Alternative wären z. B. Luftwärmepumpen für jedes Haus. Das wäre in der Anschaffung billiger, verbraucht aber mehr Strom für die Wärmepumpen, weil im Winter die Luft auch mal kälter als 0 Grad ist. Nach ca. 7 Jahren wäre der Vorteil der geringeren Installationskosten durch den hohen Stromverbrauch schon aufgezehrt. Wenn die Gemeinde kostenlos Holz hätte, wäre sogar eine Holzheizung / Holzvergaserheizung konkurrenzfähig. Den Feinstaub könnte man filtern.
Für den Einfamilienhausteil ist ein Wärmenetz wegen des geringen Wärmeverbrauchs weniger wirtschaftlich, auch weil kaum gesichert werden kann, dass sich jeder anschließt.

Ladestationen für Elektro-Pkw
Ein merkwürdiger Antrag der CDU. Anfang des Jahres wurde mit den Stimmen der CDU entgegen unserer Ansicht beschlossen, nicht sofort mit einzelnen Ladesäulen zu beginnen, sondern ein Ladesäulenkonzept aufzustellen, dass immer noch nicht fertig ist.
Jetzt kam die CDU mit einem Antrag, konkret mit 10 Ladesäulen am Hitfelder und 20 Ladesäulen am Meckelfelder Bahnhof zu beginnen. Das Besondere daran sollte ein Lastmanagement sein, damit die Stromleitungen nicht in die Knie gehen. Die CDU hatte auch Kontakt zu einer Firma hergestellt, die dies kostenlos für die Gemeinde untersuchen würde. Prospekte der Firma mit Gemeindelogo übergab die CDU gleich während der Beratung an die Verwaltung.

Wir sind weiterhin der Meinung, dass sofort mit dem Bau von Ladesäulen auf öffentlichen Parkplätzen begonnen werden muss. Die Bahnhöfe sind aber nicht so dringend, dort kann jeden Tag nur ein Auto aufgeladen werden, während die Eigentümerin des Autos 8 Stunden in Hamburg arbeitet. Viel wichtiger sind Ladesäulen in Wohngebieten mit Geschosswohnungsbau oder Reihenhäusern ohne eigene Parkplätze, die keine privaten Lademöglichkeiten haben. Auch dass es am Rathaus noch keine Ladesäule gibt, ist heutzutage schon peinlich.
Wir konnten die CDU davon überzeugen, den Antrag zurückzustellen und in der nächsten Sitzung uns den Stand des gemeindlichen Konzeptes vorstellen zu lassen.

Energiekonzept / Klimaschutzkonzept für Seevetal
Ein lockerer Meinungsaustausch darüber, womit sich die Gemeinde beschäftigen soll:
a) die Erstellung eines gesamtgemeindlichen Konzeptes für Solarparks,
b) die Erstellung eines gesamtgemeindlichen Konzeptes für sämtliche
    erneuerbaren Energien
c) das Einleiten eines Aufstellungsprozesses für ein Integriertes Klimaschutzkonzept.
Einig waren sich alle über ein Solarparkkonzept, da es eine Menge von Anfragen gibt, die koordiniert werden müssen. Gerd Otto Kruse hat angeboten, der Gemeinde ein Solarparkkonzept zu schenken, um Zeit zu gewinnen. Die Verwaltung prüft, ob das möglich ist.
An das für Seevetal so notwendige allgemeine Klimaschutzkonzeptsollte nach unserer Meinung ausreichend Mittel in den Haushalt 2023eingeworben werden.

B-Plan Emmelndorf Feldkamp
Der Bebauungsplan für ca. 20 Einfamilienhäuser wurde mit großer Mehrheit beschlossenmit einem "Geschmäckle": das Baugebiet war notwendig, um Flächen für die Entwässerung des Matthies Gartencenters und für andere Häuser an der Hittfelder Landstraße erwerben zu können."

 

DANKE!

Wir danken herzlich allen, die gestern unsere Direktkandidat:innen und mit der Zweitstimme unsere Liste gewählt haben. Wir werden das in uns gesetzte Vertrauen für eine fortschrittliche Klimaschutzpolitik und angemessene Politik, die die Folgen des Krieges in der Ukraine für uns mildert, umsetzen.

Wir danken weiterhin allen unseren Mitgliedern und Freund:innen, die einen intensiven Wahlkampf geführt und so entscheidend zu dem guten Wahlergebnis beigetragen haben.

HIER geht es zu dem vorläufigen amtlichen Wahlergebnis

Lennard Conrad ist 1. stellvertretender Ortsbürgermeister für Over / Bullenhausen / Groß Moor

Da  Laura Conrad unseren Ortsratsbereich durch einen Umzug nach Hamburg verlassen hat, musste sie entsprechend ihr Mandat im Ortsrat und die Position als 1. stellvertretende Bürgermeisterin niederlegen. Lennard Conrad rückte für seine Schwester  in den Ortsrat Over/Bullenhausen/Groß Moor nach und würde gleich zum 1.Stellvertretenden Ortsbürgermeister gewählt.

Aus dem Ortsrat Over / Bullenhausen / Groß Moor

Jennifer Brunsiek berichtet u.a.:
 

Da Laura Conrad unseren Ortsratsbereich durch einen Umzug nach Hamburg verlassen hat, musste sie entsprechend ihr Mandat im Ortsrat und die Position als 1. stellvertretende Bürgermeisterin niederlegen. Vielen lieben Dank an dieser Stelle für die gute Zeit im Ortsrat und in den gemeinsamen Vorbereitungen. :)
Glücklicherweise haben wir in Over/Bullenhausen/Groß-Moor letztes Jahr eine gut gefüllte Liste aufstellen können und haben mit Lennard Conrad den Sitz wieder nachbesetzen können. Gestern wurde also Lennard Conrad als "neuer" Grüner im Ortsrat verpflichtet und hat erfreulicherweise die Position als 1. stellvertretender Bürgermeister von seiner Schwester übernommen. 

Ortsverwaltung Bullenhausen 

Die Ortsverwaltung ist seit Ausbruch der Corona Pandemie geschlossen. In der Ortschaft ist der Wunsch nach einer Wiedereröffnung groß. Die Verwaltung erarbeitet aktuell Konzepte für ein mobiles Konzept. Dies soll dann ebenfalls Anwendung z.B. in Ramelsloh und Holtorfsloh finden. Die Verwaltung hat bisher leider keine (konkreten) Aussagen treffen können, weder zur Nutzung der Räumlichkeiten, Mietverhältnissen, Ausgestaltung mobiles Konzept, o.Ä..

Sportanlagen
Die energetische Sanierung mit ca. 1,5 Mio EUR Kosten wird ca. ab dem Jahreswechsel erfolgen und über das gesamte Jahr 2023 stattfinden. 

Vollsperrung Kreisstraße Elbdeich
Vom 17.10. - 04.11.22 wird es eine Vollsperrung der Kreisstraße Elbdeich ab Höhe Schöpfwerk bis zur Landesgrenze Harburg geben. Der Grund ist die Fahrbahnrand-verstärkung. 

Glasfaser Moordörfer
Der Ausbau ist in vollem Gange, die Inbetriebnahme wird 2023 stattfinden. Es wurden im Rahmen eines Förderprogrammes vor allem Haushalte mit Internetanschlüssen berücksichtigt, die eine Geschwindigkeit mit weniger als 30 MBit/s haben. 

Antrag B90/Die Grünen
Wir haben einen Antrag zur Wiederherstellung der Leichtathletik Anlagen für den TSV gestellt. Da der TSV sich in der Abstimmung/Kommunikation mit der Verwaltung keine großen Hoffnungen mehr auf eine Einigung gemacht hatte. Der Antrag wurde zurückgestellt, da die Verwaltung mit dem TSV die Gespräche wieder aufgenommen hat und der TSV im Vorfeld intern noch ein paar Abstimmungen treffen muss.

Die Kapazitäten der Verwaltung fokussieren sich momentan sehr auf die Unterbringung von Geflüchteten, die ICE Bahnstrecke, dazu kommt eine sehr angespannte Personaldecke und die steigenden Preise, Lieferverzögerungen, usw.

Endlich aufwachen!

"Das fossil-atomare Zeitalter ist ein Auslaufmodell. Das ist seit über 30 Jahren Allgemeinwissen, aber der Umstieg auf die Alternative dauert noch immer und er wird viel zu langsam vollzogen."

Mit diesen Worten leitet Franz Alt eine sehr lesenswerte Zustandsbeschreibung ein, die Sie und Ihr >>HIER nachlesen könnt.

Aus dem Ausschuss für Feuerschutz, Ordnung, Sicherheit am 29.9.2022

Unser Ausschussmitglied Jennifer Brunsiek (am Steuer des neuen TLF) berichtet u.a. folgendes:

"Eine Änderung im niedersächsischen Gesetz für Katastrophen- und Brandschutz wird auf Gemeindeebene umgesetzt. Der Gemeinderat beschließt darüber bei der nächsten Sitzung am 13.10.22. Es geht um die Verkehrssicherungsmöglichkeit bei gemeindlichen Veranstaltungen, wie zB Laternenumzüge, Stadtfeste und co. Die Feuerwehren dürfen demnach selbst die Verkehrsregelung (rechtssicher) übernehmen. 

Ein zusätzlicher Hinweis, die Freiwillige Feuerwehr Seevetal hat ein Buch zum 50-jährigen Jubiläum rausgegeben. Wer Interesse an diesem tollen Buch hat, kann sich bei der Gemeinde oder uns Ratsmitgliedern melden.

Das Highlight des Abends war, dass die Feuerwehr Ohlendorf hat ein neues TLF300 in ihren Fuhrpark aufgenommen hat. Es hat 2.800 Liter Wasser und 120 Liter Schaummittel an Bord.  Die Feuerwehr Ohlendorf rückt im Südteil der Gemeinde Seevetal und auf der BAB 7 aus. Das TLF ist ebenfalls Teil der Kreisfeuerwehrbereitschaft geworden und wird mit dem Fachzug Wassertransport auch zu Einsätzen außerhalb von Seevetal alarmiert. Zusätzlich ist es geländetauglich und verfügt über einiges an Sonderausstattung zur Wald- und Feldbrandbekämpfung. 

Die Feuerwehrleute haben sich viel Zeit genommen um alles genau zu erklären. Es gab ein schön vorbereitetes Miteinander zur Vorstellung."

Aus dem Ausschuss für Bauen, Sport und Senioren

Friedrich Thimme berichtet u.a.:

"...Für uns am Interessantesten war, was aus den Anträgen in der letzten Sitzung geworden ist, mit denen PV-Anlagen auf gemeindeeigenen Dächern in die Wege geleitet werden sollen. Dabei geht es immerhin um ca. 100 Gebäude. Zur Vorbereitung sind zahlreiche Voruntersuchungen, Berechnungen und Machbarkeitsstudien erforderlich. Die entsprechende Fachplanung muss über die zentrale Vergabestelle ausgeschrieben werden. Die Ausschreibung ist fertig, mit dem Ergebnis wird in 4-5 Monaten gerechnet.

Wir wurden ausführlich über den Notfallplan von Habeck zu Energiesparmaßnahmen informiert. Vor allem wird in öffentlichen Gebäuden deutlich weniger geheizt. Unabhängig davon wird die Umrüstung auf LED bei Flutlichtanlagen und Schulen im nächsten Jahr fortgesetzt. Trotzdem wird damit gerechnet, dass die Gemeinde nächstes Jahr für Gas und Strom ca. 5Mio € zahlen muss, statt wie bisher ca. 3Mio.

Wir beschließen auf Vorschlag der Verwaltung einstimmig eine sehr moderate Erhöhung der Eintrittspreise für unsere 3 Schwimmbäder. Trotzdem ist weiter mit einem Defizit von über 1 Mio € im nächsten Jahr zu rechnen.

Für Ukraine-Flüchtlinge müssen zusätzlich Notunterkünfte bereitgestellt werden, u.a. jetzt auch die Sporthalle in Maschen. Die Betreuung übernehmen die Johanniter.

Eine Info am Rande fand ich sehr bedauerlich und bedenklich: Das letzte Verbliebene der 3 Häuschen am Pulvermühlenteich muss jetzt auch abgerissen werden, weil der Fischereiverein gegen den ständigen Vandalismus nicht mehr ankommt. "

Ausschuss für Mobilität, ÖPNV, Kultur und Naherholung

Gerd Otto Kruse berichtet über die heutige Sitzung des Ausschusses u.a.:

"Musical über Seevetal

Am Sonntag, 2. Oktober, um 18.30 Uhr feiert das Musical „Alles fließt – Ein Musical im Seevetal“ Premiere. Das Stück wurde eigens von „The Musical Company“ für das 50jährige Jubiläum unserer Gemeinde, auch mit Mitteln der Gemeinde, komponiert. Weitere Aufführungen am 7. / 8. und 9. Oktober.

Tickets und Infos hier: https://themusicalcompany.de/projekte/alles-fliesst/

KVG kann Fahrplan nicht einhalten

Die Busse der KVG fahren derzeit nach einem Notfallfahrplan (zu wenig Personal, hoher Krankenstand). Es fallen fahrplanmäßige Fahrten bis auf Weiteres bis zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember aus. In den Spitzentagen sind bis zu 50 Fahrten täglich ausgefallen, insbesondere im Schülerverkehr.

Bahnhof Hittfeld

Der Bahnhof bekommt längere Bahnsteige, damit längere Züge halten können. Dazu wird der Bahnhof vom 14.-19.10. gesperrt.

Demnächst werden Arbeiten für einen Fahrstuhl beginnen, dazu müssen die Einzel-Fahrradboxen weichen. Die sieben Nutzer dieser Boxen bekommen Schlüssel für den großen Fahrradkäfig vor dem Bahnhofsgebäude angeboten.

Für den Fahrradkäfig sind inzwischen 41 Schlüssel vergeben. Das führt nach eigenen Beobachtungen zu ca. 5 Fahrrädern, die dort tagsüber stehen. Das Schlüsselsystem soll demnächst auf ein Abschließen per App umgestellt werden. Dies verursacht weniger Verwaltungsaufwand. Eine Ausschreibung dazu läuft.

Bahnhof Meckelfeld

Die Arbeiten am Bahnsteig und am Fahrstuhl laufen. Nach Abschluss der Arbeiten soll die Linie 443 (Meckelfeld Schulzentrum – Majestätische Aussicht) einen kleinen Umweg bis direkt zum Bahnhof fahren.

Auch dort soll ein Fahrradkäfig aufgestellt werden.

Ladesäulen

Es gibt Bestrebungen, mit den Nachbargemeinden zusammen ein Konzept für E-Ladesäulen aufzustellen.

ICE-Trasse durch Seevetal

Die Bürgermeisterin hat in den nächsten Tagen Termine mit einem Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums und mit dem nds. Verkehrsminister Lies."

Weitere Informationen zur ICE-Trasse: >>HIER

300.000 demonstrierten am 23.9. für das Klima

In Berlin gingen über 30.000 Menschen für Klimaschutz auf die Straße, in Hamburg ca. 19.000. In mehr als 270 deutschen Städten demonstrierten rund 300.000 Menschen für mehr Klimaschutz.

Der Weltklimarat hat publiziert, dass schon heute weltweit Jahr für Jahr sieben Millionen Menschen den Hitze-Tod oder an schlechter Luftqualität sterben. Deutsche Klimaschützer fordern  ein Sondervermögen für den Klimaschutz über 100 Milliarden Euro: Für den raschen Ausbau der erneuerbaren Energien, für die ökologische Verkehrswende, ein „Neun-Euro-Ticket für immer“ und für Klimamaßnahmen im armen Süden.

Die 100 Milliarden könnten durch eine Kombination aus Gewinnsteuern und einer Lockerung der Schuldenbremse eingenommen werden.

Diese Forderung wird gestellt nach dem heißesten Sommer der Menschheitsgeschichte in Deutschland.„Fridays-for-Future“-Bewegung hat eine Petition gestartet, die die Bundesregierung aufruft, entsprechend zu Handeln. Unterzeichnen Sie / unterzeichnet diese Petition!

Zweiter Mobilitätstag der Seevetaler Grünen in Hittfeld am 24.9.2022, ab 10 Uhr

Alternativen zum Verbrennungsmotor und klimafreundliche Mobilität im ländlichen Raum: Ideen und Anstöße geben soll der zum zweiten Mal von den Seevetaler Grünen organisierte Mobilitätstag am Sonnabend, 24.09.2022, von 10 bis 13 Uhr auf dem Parkplatz am Hittfelder Rathaus (Pastorenwiesen). Informationen und Ausstellungen gibt es zu Wasserstoff-Pkw, batteriebetriebenen e-Autos, dem Dorfstromer-Konzept zu Carsharing mit e-Autos, vom deutschen Fahrrad-Club ADFC, Fahrradläden mit verschiedenen Modellen und zu e-Rollern.

„Klimafreundlichere Lösungen als den klassischen Verbrennungsmotor gibt es bereits jetzt. Diese Technologien und Konzepte müssen weiter verbreitet und ausgebaut werden. Selbstverständlich muss auch der öffentliche Personen-Nahverkehr ausgebaut werden, aber in der Metropolregion Hamburg werden wir noch länger auf individuelle Lösungen angewiesen sein“, sagen die Organisatoren Thilo Bock und Jan-Philipp Rock.

Anschauen, informieren, Kennenlernen – die Seevetaler Grünen und die Aussteller freuen sich auf viele neugierige Besucher und interessante Gespräche, zu denen auch die Grünen-Direktkandidatin  für die Landtagswahl Angela Sanchez anwesend sein wird.

Angela Sanchez ist vor Ort

Angela Sanchez, ist in den Wochen bis zur Wahl in Seevetal vor Ort. Sie freut sich auf Begegnungen mit den Seevetaler:innen und interessante Gespräche.

Hier ihre geplanten Termine:

  • 24.09.22  Mobilitätstag Hittfeld, 10:00 - 13:00 Uhr

  • 26.09.22 - Over-Bullenhausen - Edeka/Lührsweg,14:30 - 16:30 Uhr

  • 28.9.22  Ramelsloh - Knolle, 15:00 - 17:00 Uhr
     
  • 06.10.22 Ramelsloh - Knolle, 15:00 - 16:00 Uhr
  • 06.10.22 Over-Bullenhausen - Edeka/Lührsweg, 16:30 - 17:30 Uhr

  • 07.10.22 vorerst geplant:  Hittfeld - Ort wird hier noch bekanntgegeben -
                 15:00 bis 17:30 Uhr

  • 08.10.22 Maschen auf dem Dorfplatz vor dem Dorfhaus
                  (neben REWE); 10.00 - 12.00 Uhr

Landtagswahl 2022: Angela Sanchez in Bullenhausen

von links nach rechts:
Felix Hohmann (Grüne Jugend), Peter Stielert (Vorsitzender Grüne Seevetal) und Angela Sanchez (grüne Landtagskandidatin für unseren Wahlkreis)

Aus dem Ausschuss für Planung, Umwelt und Klima am 14.9.2022

 

Friedrich Thimme schreibt u.a.:
Das Konzept für das Neubaugebiet  Meckelfeld, Rönneburger Straße/Ecke Am Blöcken hat das Planungsbüro auf Grund unserer Diskussion in der letzten Sitzung überarbeitet. Aus den 28 Wohneinheiten wurden nun 64, die zugehörigen 1,5 Parkplätze pro Wohneinheit wurden in der Mitte zentralisiert, jedes Gebäude wird nicht nur vollständig mit Wärmepumpe beheizt, sondern auch mit Photovoltaik ausgestattet.

Der neu geschaffene Wohnraum soll vor allem auch bezahlbar sein. Deshalb sind zusätzlich zu 11 Häusern mit je 4 Wohneinheiten auch zwei Blöcke mit je 10 Wohneinheiten geplant, außerdem sind die Häuser nicht unterkellert.

Das ganze Bauprojekt wird verdichtet, der Flächenbedarf erhöht sich nur um ein Drittel. In Bezug auf die Bewertung der Verdichtung widersprechen wir Grünen uns leider selbst. Wir weisen darauf hin, dass das Informelle Handlungskonzept von 2014, auf für dieses und sämtliche anderen gegenwärtigen Bauvorhaben die Grundlage bildet, in seinen Leitideen damals weder das Problem der Flächenversiegelung, die Klimakatastrophe noch Probleme der Grundwasserneubildung erwähnt und deshalb nicht mehr zeitgemäß sein kann.

Die zu erwartenden Mietpreise können wegen der enorm steigenden Kosten für Baumaterialien und Facharbeiterlöhne gegenwärtig nicht abgeschätzt werden. Aber wenn die Nebenkosten wie zu erwarten niedrig sind, könnten höhere Quadratmeterpreise verkraftet werden.

Insgesamt ist das Konzept gut und detailliert durchdacht, so gibt es einen zentralen Platz für den Müll, Rasensteine für die Parkplätze, 2 Kinderspielplätze, Entwässerungsmulden, in denen Regenwasser versickern kann, und Wanderwege. Noch nicht befriedigend geklärt ist die Unterbringung von Rädern und Lastenrädern. Über den zusätzlichen Bedarf und die Kosten bezüglich KiTas und Schulen und über Möglichkeiten, Seevetaler als zukünftige Bewohner zu bevorzugen, wird in diesem Rahmen noch nicht diskutiert.

Unser Antrag für Photovoltaik in Kaufverträgen und Bebauungsplänen wird ausführlich diskutiert. Ich dachte eigentlich, er sei unmittelbar zustimmungsfähig, da er sich genau auf das BauGB und das neue GEG (Gebäudeenergiegesetz) sowie auf Unterlagen der niedersächsischen „Klimaschutz- und Energieagentur“ bezieht und da bereits diverse Kommunen nach diesem Muster verfahren. Die Diskussion drehte sich u.a. um die verlangten 50% der Dachfläche und den Denkmalschutz. Am Ende wurde aber immerhin beschlossen, dass die Gemeindeverwaltung unsern Antrag bis Jahresende prüfen soll.

Im Unterschied zu Windrädern, die regional zu planen sind, können Solarparks auf der Basis gemeindlicher Bauleitplanung errichtet werden. Die Verwaltung möchte dies im Rahmen eines Klimaschutzgesamtkonzeptes realisieren, um Wildwuchs zu verhindern. Anlass ist, dass bereits Planungsinteressen für Freiflächen-Photovoltaikanlagen an die Gemeinde herangetragen worden sind, etwa ein Solarpark Ramelsloh, den der zuständige Ortsrat bereits diskutiert hat.

Wir befürchten, dass wertvolle Zeit verstreicht, bis ein integriertes Gesamtkonzept erstellt ist, und möchten schnell praktisch anfangen. Beschlossen wird, dass das zentrale und erste Element des Gesamtkonzeptes, nämlich die Photovoltaik, zum nächsten Mal einschließlich Kostenschätzung genauer vorbereitet werden soll.

Die Freien Wähler monieren, dass seitens der Verwaltung mit Herrn Jahreis nur das Baureferat und nicht das Umweltreferat vertreten ist. Sie wollen außerdem mit Blühflächen weiterkommen und mahnen noch einmal das versprochene Grünflächenkataster an, wir auch.

Aus dem Wege- und Verkehrsausschuss (15.9.2022)

Neubau der Bahnstrecke Hamburg-Hannover

Die Bürgermeisterin kam gerade von einem Treffen in Celle mit der Bahn. Die Bahn favorisiert von allen Varianten die Neubaustrecke durch Seevetal. Sie hätte das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis, die Meinung des Landes Niedersachsen wäre egal, bestimmen würde der Bund. Über die Varianten entscheidet der Bundestag Anfang nächsten Jahres, diese Aussage der Bahn ist aber ein schlechtes Zeichen.

Es sollen Planer unterwegs sein für Biotopkartierungen (eine Voraussetzung, um die Wirkungen auf Natur- und Landschaft im Planverfahren berücksichtigen zu können). Die Gemeinde Seevetal hat gegenüber der Bahn ein allgemeines Betretungsverbot für gemeindliche Grundstücke ausgesprochen, um die Kartierungen zu behindern.

Das Hamburger Abendblatt berichtete am 15.9. um 19:18 Uhr über die Veranstaltung in Celle. Um auf dem laufenden zu bleiben, kann hier ein Newsletter der Bahn abonniert werden:

https://www.hamburg-bremen-hannover.de/home.html

Neuer Parkstreifen in der Mattenmoorstraße in Meckelfeld gegenüber Parkplatz am Anger

Die CDU hat dort die Anlage eines Parkstreifen beantragt, bisher parken die Autos auf der Straße. Der Antrag wurde bei einigen Gegenstimmen der SPD beschlossen.

Straßenbeleuchtung

Bereits vor etlichen Jahren haben wir Grünen vorgeschlagen, die Straßenbeleuchtung sparsamer zu betreiben, LED-Leuchtkörper zu installieren und intelligente Schalttechnik einzusetzen. Nun bastelt die Gemeinde an Konzepten. Die Freien Wähler haben daraufhin ihren Antrag, die Straßenbeleuchtung diesen Winter zwischen 0 und 4 Uhr ganz abzuschalten, zurückgezogen. Dies wäre wegen der teilweise noch altertümlichen Steuerung der Lampen nicht möglich gewesen und an einigen Punkten wegen der Verkehrssicherung zu gefährlich.

Rückschnitt von Gehölzen, die in Wege hineinragen / schadhaften Radwege

Die Verwaltung empfiehlt, für solche Meldungen, die Webseite Bürgertipps Seevetal zu benutzen, hier der Link:

https://buergertipps.seevetal.de

 

Unser Wahlspot zur Landtagswahl

Der Landtagswahlkampf geht in die entscheidenden Wochen. Lasst uns alle zusammen für eine starke Grüne Präsenz sorgen und mit unseren Argumenten überzeugen.
Eine neue Zeit, braucht auch eine neue Politik: In weniger als 4 Wochen werden die Weichen für die Zukunft in Niedersachsen gestellt. Wir müssen endlich ins Machen kommen.

Du kannst dabei helfen, indem du Grüne Beiträge in den sozialen Netzwerken kommentierst, zu Wahlkampfveranstaltungen kommst und unsere Kandidierenden unterstützt.

Und ganz aktuell:

Unser Kino- und Fernsehspot zur Landtagswahl am 9. Oktober. Eine neue Zeit braucht auch eine neue Politik: In weniger als 4 Wochen werden die Weichen für die Zukunft in Niedersachsen gestellt. Hinterlasse uns ein Herz und teile den Beitrag! 

Hier geht es zum WAHLSPOT auf twitter.

Hilf uns, so viele Menschen wie möglich in Niedersachsen zu erreichen – und teile unseren Wahlspot!

Kampagne gegen Robert Habeck

Mit miesen Vorwürfen wollen CDU, AfD und Teile der FDP Robert Habeck demontieren. In der Argumentation auch wider besseren Wissens.

In der Frankfurter Rundschau vom 7.9.2022 erschien ein lesenswerter Leitartikel von Joachim Wille. Er stellt u.a. darin fest, dass die missliche Situation nur gekommen ist, weil

  • der Ausbau der erneuerbaren Energien
  • der Netze und der Speicher
  • und vor allem die Energieeffizienz

in den letzten Jahrzehnten vernachlässigt wurde, insbesondere in der Ära Angela Merkel. Nun trumpfen die einstigen Verhinderer auf. Wenn sie nicht verhindert hätten, könnten wir heute den Strom zu 80 % aus erneuerbaren Energien bezioehen und zwar sehr viel preisgünstiger als die heutigen fossilen Energieträger.

Dazu kommt, dass die AKW-Reserve vor allem im Süden der Republik notwendig ist. Warum? Insbesondere Bayern verhinderte jahrelang mehr Windkraft und erforderliche Stromtrassen für den Strom  aus dem Norden. Im Norden hingegen kann das AKW Lingen abgeschaltet werden.

Den einstigen Verhinderern geht es nicht um "Reserve" oder "Streckbetrieb", sondern um ein Weiterlaufenlassen mit neuen Brennstäben. Das würde eine Einsparung von nur einem Prozent Gas bringen - aber bei welchem Risiko, denn die letzte Überpfüfung der AKWs fand 2009 statt, also vor 13 Jahren. Eine neue Überprüfung wäre zwingend erforderlich.

Das Umweltinstitut München schreibt dazu in seinem Newsletter:

"Das Umweltinstitut spricht sich klar gegen jeglichen Weiterbetrieb von Atomkraftwerken aus. Denn aus Sicherheitsgründen müssen die Meiler eigentlich sofort abgeschaltet werden. Nach über 30 Jahren Betrieb ist mit Materialermüdung, Verschleiß, Korrosion und Spannungsrissen zu rechnen. Die letzte Sicherheitsüberprüfung der Reaktoren gab es im Jahr 2009 und sie wurde nach einem veralteten Stand von Wissenschaft und Technik durchgeführt. Auch für die Notreserve wird die seit drei Jahren überfällige periodische Sicherheitsüberprüfung nicht nachgeholt. Die übrigen von den Netzbetreibern vorgeschlagenen Maßnahmen zur Stabilisierung der Netze sind deutlich wirkungsvoller und ohne Risiko eines Atomunfalls umzusetzen.

Mit der Einführung eines AKW-Notbetriebes wird zudem ein juristischer und politischer Aufwand betrieben, der nicht zuletzt als Antwort auf die Klimakrise besser in echte Lösungen wie Energiesparmaßnahmen und den Ausbau der erneuerbaren Energien fließen sollte. Die Reaktionen der Gegner:innen der Energiewende aus CDU/CSU und FDP lassen erkennen, dass sie weiterhin Scheindebatten um eine längere Nutzung der Atomkraft führen wollen, um von ihrem eigenen energiepolitischen Versagen abzulenken."

Zum Dokument des Wirtschaftsministeriums zum Stresstest: >>HIER

 

 

 

 

ADFC Fahrradklima-Test 2022 auch für Seevetal!

 



 Die Umfrage läuft vom 1. September bis 30. November 2022.

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist eine der größten Befragungen zum Radfahrklima weltweit und findet 2022 zum zehnten Mal statt.

Die Ergebnisse des ADFC-Fahrradklima-Tests helfen Städten und Gemeinden dabei, ihre Fahrradfreundlichkeit zu bestimmen. Gerade für unsere Gemeinde Seevetal mit der neuen Mobilitätsbeauftragten ist diese Befragung sehr wichtig. Ist der Radverkehr in Seevetal bisher sehr stiefmütterlich behandelt worden!

Mit der Umfrage bringen Sie als Radfahrer:innen Ihre Meinung zum Ausdruck. Sie bewerten verschiedene Aspekte des Radfahrens und ob Radfahren in Ihrem Wohnort Spaß oder Stress bedeutet.

Machen Sie mit, klicken Sie hier:

 

Deutsche Bahn plant ICE-Strecke mitten durch Seevetal

Die Deutsche Bahn will die Verbindung Hamburg-Hannover verbessern und ca. 15 min schneller werden. Die Fahrt soll nur noch eine Stunde dauern. Dazu muss die Strecke ausgebaut werden und ICEs können nicht mehr in Harburg halten. Es gibt drei Alternativen: Ausbau der bestehen-den Strecke, Ausbau plus Ortsumfahrungen oder eine komplett neue Strecke entlang der A7. Die grundsätzliche Entscheidung soll schon im Dezember im Bundestag fallen.

Die Alternative Neubau führt mitten durch Seevetal! Ab etwa Meckelfeld (Höhe Edeka) soll die bestehende Strecke verlassen werden und über einen Damm über die Glüsinger Straße, Winsener Landstraße und A 7 / A 39 an Hittfeld vorbei durch das Helmstorfer Moor ins Tal der Seeve führen. In einem Bogen um Ramelsloh herum geht es dann weiter an der A 7 nach Süden. Es wird keinen Bahnhof zwischen Hamburg und Hannover geben. Wir haben keinerlei Nutzen von der Trasse, tragen aber die Belastungen!

Karte zum Download: >>HIER

Wir meinen:

Dieser Plan ist ein Irrweg. Ein Unternehmen, dass nicht mal in der Lage ist , den täglichen Pend-lerverkehr nach Hamburg abzuwickeln, maßt sich an, durch gigantische Großprojekte ganze Landschaften umkrempeln zu wollen. Stattdessen sollte endlich die vorhandene Infrastruktur zum Funktionieren gebracht werden: genügend und ausreichend dimensionierte Züge; so viel Personal, dass bei einem kranken Lokführer nicht gleich der ganze Zug ausfällt; funktionierende Gleise, Weichen und Stellwerke; Fahrpläne, die eingehalten werden.

Wir fordern:

• Sofortige Einstellung der Planung entlang der A 7 und Ausbau der bestehenden
   Strecke
• Stattdessen
     - Verlässlichkeit statt Spitzengeschwindigkeit: sichere Verbindungen von den
        Bahnhöfen Hittfeld, Maschen und Meckelfeld im Halbstundentakt
     - Schnellstmöglicher Beginn des Personenverkehrs auf der Strecke Buchholz-
        Jesteburg-Ramelsloh-Maschen-Harburg mit Halt in Seevetal und Durchfahrt
         der Züge zum Hamburger Hauptbahnhof


Informieren Sie sich:

Montag, 12.09.22, 18 Uhr: Sondersitzung des Seevetaler Gemeinderates in der Burg Seevetal

Eine Bürgerinitiative wurde von den Ratsparteien gegründet und hat bereits über 1.000 Mitglieder. Mehr dazu : www.keine-trasse.de


Internetseite der Deutschen Bahn zum Projekt:infomarkt.hamburg-bremen-hannover.de

Meckelfelder Dorffest 2022 vom 26.8. bis 28.8.2022

Wir sind dabei!

Wir bauen unseren Infostand am Freitag auf. Wir freuen uns auf Ihren und Euren Besuch am morgigen Sonntag ab 11 Uhr. Wir stehen gegenüber von Bäcker Becker in der Straße "An den Höfen".

Kommen Sie / kommt mit unserer Landtagskandidatin Angela Sanchez        
(Link zu Instagram:
>>HIER)

und mit uns ins Gespräch!  Wir   informieren Sie und Euch über den aktuellen Stand grüner Politik, in der Landes-, Kommunal- und Bundespolitik.

Und halten Überraschungen zum Mitmachen bereit.

Gruppe Linke / Grüne im Gemeinderat wollen Zuschüsse für Balkonkraftwerke

Heute erschien im Elbe & Geest Wochenblatt ein Bericht über den Antrag von unserer Gruppe Die Linke / Bündnis 90 / Die Grünen im Gemeinderat zur kommunalen Förderung von Balkonkraftwerken.

Lesen Sie den Artikel:>>HIER und gehen Sie auf Seite 7 des Wochenblattes.

Eine Vielzahl von Balkonkraftwerken, die jede(r) Mieter:in aufstellen darf, verringert die Grundlast der Stromversorgung und erübrigt das Weiterlaufenlassen der drei verbliebenen AKWs.

Erdüberlastungstag 2022

Das Umweltbundesamt schreibt zum heutigen Erdüberlastungstag:

" Wir Menschen leben nicht nachhaltig. Der Earth Overshoot Day am 28. Juli markiert das Datum, an dem die Menschheit alle biologischen Ressourcen verbraucht hat, die die Erde im Laufe eines Jahres regeneriert, so Berechnungen des Global Footprint Network. Es muss mehr für Klima- und Ressourcenschutz getan werden. Hierzu können neben der Politik auch Verbraucher*innen beitragen."

"Würden die Ressourcen der Erde zu gleichen Anteilen auf alle Länder gemäß der Zahl ihrer Einwohnerinnen und Einwohner verteilt, hätte Deutschland seinen Anteil im Jahr 2022 bereits Anfang Mai aufgebraucht, so Berechnungen des Global Footprint Network. Ab jetzt leben die Deutschen demnach auf Kosten anderer Länder bzw. auf Kosten zukünftiger Generationen.

Deutschland muss mehr tun!

Der deutsche Erdüberlastungstag macht deutlich, dass Deutschland weit davon entfernt ist, als ökologisches Vorbild für andere Staaten zu gelten. Vielmehr muss gerade Deutschland sowohl Umfang als auch Tempo beim Umwelt- und ⁠Klimaschutzerhöhen. Das Umweltbundesamt hat in seiner Studie „Wege in eine ressourcenschonende Treibhausgasneutralität“ (Rescue-Studie) herausgearbeitet, wie dies gelingen kann. So sollten vor allem die deutschen Minderungsziele für Treibhausgasemissionen bis 2030 von 55 auf 70 Prozent angehoben werden, um die deutsche Klimapolitik auf den in Paris 2015 beschlossenen 1,5-Grad-Pfad zu bringen."

Also auch in den Gemeinden wie hier in Seevetal. Packen wir es an!

Jetzt CETA-Ratifizierung stoppen: Keine Paralleljustiz für Konzerne!

Das Umweltinstitut München bittet uns um Unterstützung, CETA zu stoppen:

Klima- und Energiekrise, Hungersnöte und ein Krieg in Europa: Unsere Gesellschaft steht vor enormen Herausforderungen. Wir leben in Zeiten, in denen demokratisch gewählte Regierungen mutige und auch harte Entscheidungen treffen müssen – unbeeinflusst von Konzern- und Lobbyinteressen und nicht eingeschränkt durch die Gefahr, vor intransparente Schiedsgerichte gezerrt zu werden.

Genau diese Gefahr droht uns mit der Ratifizierung des europäisch-kanadischen Freihandelsabkommens CETA: Eine Paralleljustiz, die von Konzernen ausgenutzt werden kann und demokratisch gewählte Regierungen lähmt. Insbesondere die Grünen haben sich in der Opposition vehement gegen die Ratifizierung des Abkommens ausgesprochen. Doch jetzt soll das Abkommen im Eilverfahren vom Bundestag ratifiziert werden – mit den Stimmen der Grünen. Bis zur Abstimmung bleiben uns wenige Wochen. Noch können wir die Abgeordneten davon überzeugen, gegen CETA zu stimmen.

Immer wieder sind wir vor Ort mit einem kleinen Infostand

Regelmäßig stehen Gaby Rödiger und Viviane Fux mit einem kleinen Stand auf dem Wochenmarkt in den Ortschaften Seevetals. Beide beantworten gerne Fragen zur grünen Bundes- oder Lokalpolitik und freuen sich, mit den Ortsansässigen ins Gespräch zu kommen. Diesen kleinen Stand betreiben wir auch außerhalb der Wahlkampfzeiten, weil so kann man uns mit seinen Fragen und Meinungen einfach ansprechen.

Nutzen Sie / nutzt die Möglichkeit!

Aus der Sitzung des Gemeinderats am 28.6.2022

Hier unsere Einschätzung zu einzelnen Themen in der Ratssitzung:

Schulwegsicherung Meckelfeld Appenstedter Weg (Gymnasium Meckelfeld)

Die freien Wähler hatten einen Antrag gestellt, um die Situation für Radfahrende zu verbessern. Beantragt wurden ein Radweg / Radverkehrsstreifen und ein einseitiges Halteverbot für Kfz im Appenstedter Weg. Die Verwaltung argumentierte, dass dadurch der Appenstedter Weg geradliniger wirkt und sich die Geschwindigkeiten erfahrungsgemäß erhöhen. Friedrich Thimme aus unserer Fraktion schlug vor, den Appenstedter Weg zu einer Fahrradstraße zu machen. Fahrräder hätten dann Vorrang, Kfz wären nur noch „geduldet“.

Laut Verwaltung wird dies gerade geprüft.

Baum des Jahres

Auf Antrag der SPD werden jeweils die „Bäume des Jahres“ an geeigneten Stellen gepflanzt. In diesem Jahr ist das die Rotbuche. Im Haushalt stehen dafür € 20.000,-- zur Verfügung.

Streaming von Ratssitzungen und Ausschüssen / Hybridsitzungen

Zu diesem Thema sollen sich die Fraktionen beraten. Einerseits geben Live-Übertragungen die Möglichkeit an Sitzungen teilzunehmen, wenn man nicht vor Ort sein kann. Dagegen spricht der hohe technische und personelle Aufwand. Derzeit können Sitzungen nur aus der Burg Seevetal übertragen werden und nicht aus den Dorfgemeinschaftshäusern. Außerdem müssen die Mitglieder der Verwaltung jeweils einzeln für sich einer Übertragung zustimmen. Beim letzten Versuch hat das kaum jemand gemacht, so dass die Zuschauenden die meiste Zeit einen schwarzen Bildschirm ohne Ton hatten.

Baulandmanagement

Die Gemeinde sucht nach Möglichkeiten, Bauland zu vernünftigen Preisen zur Verfügung zu stellen. Die horrenden Bodenpreise verhindern z. B. dass die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft des Kreises Wohnraum mit niedrigen Mieten zur Verfügung stellen kann. Die Wertsteigerung, die durch Bebauungspläne entsteht, kommt derzeit ausschließlich dem Eigentümer zugute (ohne dass er dafür etwas geleistet hat). Es gibt zwei rechtliche Möglichkeiten, diesen Planungsgewinn abzuschöpfen. Es können bei Bebauungsplänen die Kosten für die durch das Baugebiet verursachten Kindergarten- und Grundschulplätze in Rechnung gestellt werden. Das ist aufwendig, weil die Kosten rechtssicher ermittelt werden müssen und dazu eine Kostenerstattungsatzung aufgestellt werden muss. Außerdem schöpft dies nur einen eher geringen Teil des Planungsgewinns ab. Die andere Möglichkeit ist, Bauland nur dort auszuweisen, wo die Gemeinde ganz oder teilweise zu einem vernünftigen Preis Eigentümer wird.

Mit großer Mehrheit wurde beschlossen, diese Methoden in Zukunft anzuwenden, eine Entscheidung über das Vorgehen aber erst im Einzelfall zu treffen. Da liegt unserer Ansicht nach das Problem: Investoren dürfen nicht willkürlich und ungleich behandelt werden. Es hätte eine verbindliche Richtlinie aufgestellt werden, die für eine Gleichbehandlung sorgt. Wir haben trotzdem zugestimmt, weil der Beschluss in die richtige Richtung geht.

Sanierung der Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkunft am Seevedeich in Meckelfeld

12 Wohnungen dort stehen seit einiger Zeit leer. Da Unterkünfte gebraucht werden, sollen sie noch 2022 saniert werden. Es wird grob mit 500.000 € Kosten gerechnet.

 

 

Ausblick auf Sitzungen in diesem Monat

Ausschuss für Wirtschaft, Finanzen und Digitales - 09.06.2022

Schwerpunkt der Beratungen ist die Vorlage " Erstellung eines Entwicklungskonzeptes für Gewerbeflächen" - Antrag der FWG-Fraktion im Rat der Gemeinde Seevetal vom 11.05.2022. Zweiter Schwerpunkt ist die Bildung eines Arbeitskreises Wirtschaft. Dieser Arbeitskreis könnte u.a. die Flächenfrage, wie auch umwelt- und verkehrspolitische Themen, Zukunftsbranchen/-technologien und Profilierungsansätze sowie die grundsätzliche Frage der besonderen Anforderungen einer zukunftsfähigen Entwicklung im ländlich strukturierten Umland des Ballungskerns Hamburg behandeln.

Ratssitzung am Donnerstag, 23.6.2022 ab 18 Uhr

Berichte von den Ausschusssitzungen

Ausschuss für Planung, Umwelt und Klimaschutz (PlaUK) am 18.5.2022:

Der Bebauungsplan am Feldkamp in Emmelndorf wurde erheblich nachgebessert.U.a. sind nun mehr öffentliche Grünflächen, eine Streuobst- und Blumenwiese und verpflichtende PV-Anlagen auf den Dächern vorgesehen. Die Pläne über ein Blockheizkraftwerk sind inzwischen vom Tisch. Über Baumaterialien kann in dieser Phase der Bauleitplanung nichts festgelegt werden, sondern erst später in einem städtebaulichen Vertrag.
Für die öffentliche Auslegung stimmtzen alle Ausschussmitglieder.

Das geplante Gewerbegebiet in Maschen am Rübenkamp wurde von allen weiterhin positiv beurteilt. Es wurde ohne Gegenstimme der Aufstellungsbeschluss gefasst.

Es wurde auch über ein seit 2014 angedachtes Neubaugebiet am Rande von Meckelfeld (Richtung Rönneburg) gesprochen, nämlich an der Rönneburger Straße/Ecke Am Blöcken. Vertreter eines anwesenden Planungsbüros stellten ein Konzept mit 28 Wohneinheiten und 46 Stellplätzen auf 1,5ha vor, das durchaus ansprechend wirkte. Es soll in den Fraktionen und später im Ortsrat beraten werden.

Wege- und Verkehrsausschussam 31.5.2022:

Schulwegsicherung Appenstedter Weg
Die Freien Wähler wollen die Straße vor dem Gymnasium Meckelfeld sicherer für Radfahrende gestalten. Die Vorschläge waren aus Sicht der Verwaltung teilweise ungeeignet. So würde ein Radfahrstreifen dort die Geradlinigkeit der Straße dort verstärken und wahrscheinlich zu höheren Geschwindigkeiten führen. Wir haben vorgeschlagen eine sog. Fahrradstraße einzurichten. Dann hätten Radfahrer Vorrang und dürften sogar nebeneinander fahren. Kfz-Verkehr kann zulässig sein, muss aber „besondere Rücksicht“ nehmen. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig, funktioniert aber andernorts recht gut. Dies wird jetzt rechtlich geprüft. Außerdem soll die Beleuchtung des Zebrastreifens dort verbessert werden.

Bänke an der Winsener Landstraße in Fleestedt

Auf Grund eines Antrags aller Fraktionen im Ortsrat Fleestedt werden vier Bänke auf dem Weg zwischen der Seniorenanlage am Kreisel und dem Ortszentrum aufgestellt.

Decatur-Brücke

Die Sanierung startet 2024 und soll 2026 abgeschlossen sein. Die lange Vorlaufzeit ist notwendig, da teilweise wegen der Bauarbeiten Gleise unter der Brücke gesperrt werden müssen, die Bahn muss das sehr langfristig planen. Die Kosten betragen ca. 16 Mio. €, davon muss die Gemeinde ca. 7,5 Mio. € selbst bezahlen.

Bericht über den Grünen Tisch am 1.6.2022

Viele Themen haben wir auf dem Grünen Tisch am 1.6.2022 diskutiert. In einer lockeren Atmosphäre fanden wir ausreichend Zeit, um uns über Schulsysteme, Massentierhaltung, die Vogelwelt, Regenwasserbewirtschaftung und die Situation des Grundwassers in unserer Region auszutauschen. Kurz vor 23 Uhr verließen wir als letzte Gäste das Lokal.

Nächster und fünfter Grüner Tisch:

am Mittwoch, den 3.8.2022

 um 20 Uhr zum Grünen Tisch in Meyers Gasthaus an der Alten Bahnhofstraße 19 in Maschen.

Literarischer Spaziergang mit Ernst Paul Dörfler war sehr informativ

Der heutige zweistündige literarische Spaziergang mit Ernst Paul Dörfler war ein voller Erfolg.

Zitat aus Wikipedia: "Er war Gründungsmitglied der Stiftung Umwelt und Naturschutz und von April bis Oktober 1990 als Abgeordneter der Fraktionsgemeinschaft von Grünen und Bündnis 90 in der Volkskammer Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Energie und Reaktorsicherheit. Bis Dezember 1990 war er Abgeordneter des Bundestages."

Um 10 Uhr traf sich eine kleine Gruppe am Turm im Naturschutzgebiet Untere Seeveniederung bei Hörsten. Ernst Paul Dörfler erläuterte seinen Werdegang und ging auf verschiedenste Themen ein, die mit Artenschutz, Klimawandel und nachhaltigem Leben zu tun hatten. Öfter entspann sich ein kleines Gespräch, Fragen wurden von ihm kompetent beantwortet.

Dieser Spaziergang hat sich trotz bedeckten Himmels, aber trockenen Wetters mehr als gelohnt.

Morgen ist Erdüberlastungstag 2022: Deutschland hat Ressourcen bereits aufgebraucht

Die Zeitschrift "oekotest" berichtet:

"Umweltschützer haben berechnet, dass Deutschland bereits am 4. Mai seine ökologischen Ressourcen für das Jahr 2022 aufgebraucht hat. Während der globale "Earth Overshoot Day" im Hochsommer erreicht werden wird, fällt der deutsche Erdüberlastungstag bereits ins Frühjahr, weil die hiesige Bevölkerung vergleichsweise ressourcenintensiv lebt.

Ginge es nach den Ressourcen, die Deutschland rein rechnerisch für das ganze Jahr zur Verfügung stehen, wäre das Jahr am 4. Mai 2022 vorbei. Der 4. Mai gilt damit als "deutscher Erdüberlastungstag" für das Jahr 2022: Ab diesem Tag gewinnen die Deutschen der Erde mehr Holz, Pflanzen und Nahrungsmittel ab, als in einem Jahr nachwachsen können. Und sie stoßen nach dem 4. Mai rechnerisch mehr CO₂ aus, als Ozeane und Wälder aufnehmen können. Das beschleunigt die Meeresverschmutzung und den Klimawandel."

Grüne Seevetal wählen neuen Vorstand - zu 60 % neue Gesichter

Von links: Christina von Heydebreck, Peter Stielert, Gerhard Nobis, Max Marckart und Klaus Lehr.

 

Auf der gestrigen Jahreshauptversammlung wählten die Grünen Seevetal einen neuen Vorstand. Für zwei Jahre gewählt wurden:

  • Peter Stielert (Vorsitzender)
  • Christina von Heydebreck (Stlv. Vorsitzende)
  • Max Marckart (Stlv. Vorsitzender)
  • Klaus Lehr (Stlv. Vorsitzender)
    und
  • Gerhard Nobis (Kassierer).

Gaby Rödiger, Friedrich Thimme und Rainer Weseloh stellten sich nicht wieder zur Wahl. Nun sind im neuen Vorstand mit Christina und Gerhard zwei erfahrene Vorstandsmitglieder weiterhin dabei. Noch am Abend setzte sich der Vorstand kurz zusammen und vereinbarte ein erstes Treffen für kommenden Donnerstag.

Zuvor berichtete der bisherige Vorsitzende Rainer Weseloh über wichtigen Ereignisse in den letzten 12 Monaten und dankte den Mitgliedern für ihr großes Engagement. Schließlich wurde im letzten Jahr Wahlkampf für drei Wahlen geführt. Aufgrund unserer vielen Aktivitäten erzielten wir Grünen in den Wahlen sehr gute Ergebnisse und in der Bürgermeisterwahl einen großen Achtungserfolg.

Tschernobyl - die andauernde Katastrophe

www.ausgestrahlt.de schreibt:

"Am26. April 1986 explodierte der Reaktor 4 des AKW in Tschernobyl, es kam zur Kernschmelze, eine radioaktive Wolke verbreitete sich über Europa. Der bis dahin schlimmste Super-GAU mit verheerenden Folgen für Mensch und Umwelt erschütterte die Welt. Seit 2016 ruht die Reaktor-Ruine unter einer Schutzhülle. Die übrigen drei Reaktorblöcke des ukrainischen AKW wurden bis zum Jahr 2000 nach und nach abgeschaltet, die Brennelemente werden in Nasslagern gekühlt.

Der Ukraine-Krieg brachte Tschernobyl wieder in die Schlagzeilen. Am 24. Februar besetzten russische Truppen das Gelände um das AKW – der Rückzug erfolgte erst Ende März.

Der Stromausfall am 9. März in Tschernobyl (aufgrund einer zerstörten Hochspannungsleitung) und das damit verbundene Szenario drohender Strahlungslecks verbreiteten tagelang Angst und Schrecken, bis klar war, dass von den Brennelementen in den Wasserbecken sehr wahrscheinlich keine akute Gefahr mehr ausgeht. Bis zum 20. April hatte die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) über viele Wochen keinen Kontakt zum Atomkomplex Tschernobyl, Fernüberwachungssysteme sind ausgefallen. Die Menschen, die dort arbeiten und verantwortlich sind, befinden sich in einer Extrem-Situation.

Von den 15 aktiven Reaktoren in der Ukraine geht indes eine noch viel größere Gefahr aus. Ein länger andauernder Stromausfall, insbesondere in Saporischschja, dem größten AKW in Europa, könnte dort katastrophale Folgen haben.

Schon in Friedenszeiten bringt Atomenergie unkalkulierbare Risiken mit sich – in Kriegszeiten ist sie eine tödliche Gefahr.

Waldkindergarten für Seevetal

Es gibt eine große Nachfrage von Eltern, ihren Nachwuchs in einem Waldkindergarten betreuen zu lassen. Da das Angebot in unserer modernen Gemeinde Seevetal nur in Form einer Beteiligung an einer Waldkita in Rosengarten besteht, möchten wir Grünen Seevetal die Gründung einer Waldkita für Seevetal anschieben als ergänzendes Angebot zu bestehenden Kindergärten.

Auf der Ortsmitgliederversammlung von uns Bündnis 90/Die Grünen, die am 14.2. online stattgefunden hat, wurde die Idee diskutiert und verabschiedet.

Das Modell Waldkindergarten gibt es schon lange. Es wurde in Dänemark entwickelt, ist auch in Deutschland mit über 1.500 Einrichtungen verbreitet. Die Kinder werden überwiegend draußen betreut, was ihrer Entwicklung in jeder Hinsicht zuträglich ist und sich auf ihr Befinden sehr positiv auswirkt, was von Kinderärztinnen und Pädagogen bestätigt wird.

„Die Waldkita soll als ergänzendes Angebot zur Hauskita gesehen werden“, sagt Gabriele Rödiger aus dem Vorstand der Grünen Seevetal. „Wir würden eine Initiative aus interessierten Pädagoginnen und Eltern gerne im Gemeinderat unterstützen.“

Bei Interesse nehmen Sie / nehmt bitte Kontakt auf zu Gabriele Rödiger, Telefon:  04185/3125

 

Jugendparlament für Seevetal

Sitzung des Ausschusses für Schule, Kinder, Jugend und Familie am morgigen Donnerstag, 17:00 Uhr

Grüne und Linke Seevetal beantragen in der Sitzung die Einrichtung eines Jugendparlaments.

Im Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) steht im § 36 zur
Beteiligung von Kindern und Jugendlichen:
„Gemeinden und Samtgemeinden sollen Kinder und Jugendliche bei Planungen und
Vorhaben, die deren Interessen berühren, in angemessener Weise beteiligen. Hierzu
sollen die Gemeinden und Samtgemeinden über die in diesem Gesetz vorgesehene
Beteiligung der Einwohnerinnen und Einwohner hinaus geeignete Verfahren
entwickeln und durchführen.“
Diese geeigneten Verfahren fehlen bisher in der Gemeinde Seevetal gänzlich.
Mit diesem Antrag wollen wir das ändern!

>>HIER geht es zum Antrag

Radabstellanlagen in Seevetal auf den Prüfstand

Ausschuss für Mobilität, ÖPNV, Kultur und Naherholung am heutigen 9.2.2022, 17:00 Uhr

Antrag der Grünen und Linken in Seevetal:

Radabstellanlagen in Seevetal prüfen und verbesser, wo fehlt Regenschutz an den Bushaltestellen?

Um die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs zu erhöhen, ist es wichtig, auch den Weg von der Wohnung zum Bahnhof oder zur Bushaltestelle attraktiv zu gestalten. Hierzu sind an einigen Haltestellen von der Ge-meinde Fahrradabstellanlagen eingerichtet worden. An den Bahnhöfen Maschen, Meckelfeld und Hittfeld stehen sogar abschließbare Einzel-Fahrradboxen und am Bahnhof Hittfeld zusätzlich ein abschließbarer Fahrradkäfig mit 20 Stellplätzen zur Verfügung. Die Nachfrage nach abschließbaren Abstellplätzen über-steigt das Angebot bei weitem.

>>HIER geht es zum vollständigen Antrag

Spitzenkandidaten für die Landtagswahl am 9. Oktober

Es wird Zeit, dass wir als starke Grüne für Niedersachsen wieder Verantwortung übernehmen.

Liebe Freund*innen und Freunde,
am 9. Oktober 2022 wählen wir einen neuen Landtag. Wir alle kennen und mögen unser schönes
Bundesland und wissen: Die Herausforderungen, die angegangen werden müssen sind riesig.
Niedersachsen hat viel Potential. Und wir haben viele Ideen unser Land zukunftsfest, weltoffen,
ökologisch und solidarisch aufzustellen. Es wird Zeit, dass wir als starke Grüne für Niedersachsen
wieder Verantwortung übernehmen.


Denn: Die jetzige Koalition aus SPD und CDU hat dem Land nicht gut getan.

Lest / lesen Sie weiter:>>HIER.

 

Seevetaler Grüne stellen drei stellvertretende Ortsbürgermeister:innen

Die Seevetaler Grünen stellen in drei Ortsräten den / die stellvertretende/n Ortsbürgermeister/in.

Das Elbe & Geest Wochenblatt hat die erste stellvertretende OrtsbürgermeisterinLaura Conrad  von Over / Bullenhausen / Groß Moor interviewt und darüber heute einen Artikel auf der Titelseite und auf Seite 10 veröffentlicht.

Hier der Link: https://services.kreiszeitung-wochenblatt.de/uploads/blaetterkatalog/ausgabe/mi/eg/12012022/index.html

 

Weltklimarat IPCC mahnt dringend Schritte zum Klimaschutz an

extreme Wetterereignisse sind nur ein Vorgeschmack darauf, was uns in den nächsten Jahren erwartet

Der Sonderbericht stellt den wissenschaftlichen Kenntnisstand zu den Folgen von 1,5 °C Erwärmung gegenüber vorindustriellen Bedingungen und zu Treibhausgas-Emissionspfaden, die mit einer solchen Erwärmung konsistent sind, dar. Der Bericht untersucht außerdem konkrete Maßnahmen zur Verstärkung und Beschleunigung des Kampfes gegen den Klimawandel. Darüber hinaus geht ein gesondertes Kapitel auf Berührungspunkte zu den Zielen nachhaltiger Entwicklung (SDG) ein. Die extremen Wetterereignisse der letzten Monate und Jahre wie Hochwasser, Starkregen, Hitzewellen, Feuer und Dürren könnten demnach nur ein Vorgeschmack auf das sein, was uns in den nächsten Jahren in einer immer heißer werdenden Welt erwartet.

Er stellt fest, dass eine Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 oder 2 Grad nur noch möglich ist, wenn Treibhausgasemissionen schnell, umfassend und nachhaltig verringert werden. Wenn wir so weiter machen wie bisher, werden die 1,5 Grad bereits im Jahre 2030 erreicht!

Was bedeutet das für Seevetal?

Spätestens nach den Wahlen müssen alle Entscheidungen, die der Gemeinderat, dessen Ausschüsse und die Ortsräte treffen, auf den klimapolitischen Prüfstand.
Weitere Treibhausgase dürfen durch Entscheidungen nicht verursacht werden. Hinzu kommt, dass das Artensterben umgehend gestoppt werden muss. Eine zukunftsfähige Regenwasserbewirtschaftung muss schnellstens geschaffen werden. Mehr Versickerung vor Ort, mehr Dachbegrünung, Rückbau von versiegelten Flächen und Schottergärten, Pflanzen von Gehölzen, Schaffen von Kaltluftinseln. Vieles wartet auf den neuen Gemeinderat. Hoffentlich finden sich dafür die nötigen Mehrheiten in der Kommunalwahl.

Wir Grüne unter einem Bürgermeister Thilo Bock stehen bereit!

 

Klimaschutz-Sofortprogramm für die nächste Bundesregierung

Deutschland hat sich vor über fünf Jahren dazu verpflichtet, alles dafür zu tun, die Klimakrise in den Griff zu bekommen und auf den 1,5 Grad-Pfad des Pariser Klimavertrages zu kommen. Doch große Ziele kann man nur erreichen, wenn man auch etwas dafür tut. Das haben wir in den letzten Jahren schmerzlich zu spüren bekommen.

Viel zu lange wurde darüber gesprochen, was alles nicht geht, anstatt den politischen Rahmen dafür zu setzen, dass beim Klimaschutz alles geht. Die Klimakrise zeigt sich jetzt und nicht erst später – und deswegen handeln wir auch jetzt, und zwar so:

  • Erneuerbare Energien schneller ausbauen 
  • Den Kohleausstieg auf 2030 vorziehen 
  • Wirtschaft und Industrie auf Klimaneutralität ausrichten 
  • Klima-Offensive bei Gebäuden und im Bausektor starten 
  • Mobilitätswende beschleunigen 
  • Grünen Wasserstoff stärken 
  • Klimaschutz, Natur und Landwirtschaft zusammenbringen 
  • Klimaschutz sozial gerecht gestalten 
  • Bundeshaushalt zum Klimahaushalt machen 
  • EU zur Klimavorreiterin machen, Klimaaußenpolitik vorantreiben

Lesen Sie die Langfassung   : >>HIER

Seevetaler Zukunftsgespräch am Montag, 26.7.2021

Nächsten Montag geht es weiter: Klimaschutz!

Was braucht es, damit wir vor Ort unseren Beitrag zu einer klimagerechteren Welt leisten können? Wie können wir Klimaschutz umsetzen?
Angesichts der Katastrophe im Westen Deutschlands ganz aktuell.

Ihr habt coole Ideen und wollt euch für unser Klima einsetzen? Dann seid dabei, wenn wir wieder gemeinsam über Zukunft reden!
Die Klimakrise lässt sich nur gemeinsam bewältigen!

Teilnahmelink: zoom.us/j/91718844082



Beginn 19:30

 

Erfolgreicher Seevetaler Mobilitätstag 2021

Der von uns organisierte erste Seevetaler Mobilitätstag am Sonnabend war ein großer Erfolg!

Alles drehte sich um die Frage: Gibt es realistische Alternativen zum Verbrennungsmotor?

Es informierten neben dem ADFC, die regionalen Betriebe, Dreems E-Roller und E-Bikes, Fahrrad Hoffmann aus Maschen, das Autohaus S+K sowie cambio CarSharing.

Welches der attraktiven Ausstellungstücke oder Angebote die Menschen am meisten anlockte, war nicht auszumachen. Es wurden intensive Gespräche geführt und viele Probefahrten gemacht.

Thilo Bock, der grüne Bürgermeisterkandidat für Seevetal war begeistert: „Wir haben viel Resonanz gehabt und eines ist klar: ohne individuelle Mobilität wird es in Seevetal noch lange nicht gehen. Niemand will den Menschen das Auto wegnehmen. Wir wollen anregen, über Alternativen nachzudenken.“

Lesen Sie unsere Pressemitteilung: >>HIER

Erste Fahrrad-Demo in Meckelfeld am 29.6.2021, 17 Uhr, wir waren dabei


an der Kreuzung in Meckelfeld

 

Der ADFC hatte heute zu einer Fahrraddemo in Meckelfeld eingeladen. Ziel: auf ausreichenden Überholabstand zu Radfahrer:innen  (innerorts mindestens 1,50 m) hinzuweisen.

Mit "Poolnudel / Schwimmnudel" auf dem Gepäckträger zeigten wir deutlich sichtbar den Mindestabstand an. Wir fuhren vom Gymnasium Meckelfeld zwei Mal die Straßenzüge Seevetalstraße, Glüsinger Straße, Rönneburger Straße und zurück und bekamen überwiegend positives Echo von entgegenkommenden Autofahrer:innen. Die Polizei begleitete uns und bot an, dass wir bei Problemen sie sofort anrufen könnten.Doch das war nicht nötig.

Nachlese Seevetaler Zukunftsgespräch am 22.6.2021: "Gemeinwohlökonomie"

- hochinteressantes Gespräch mit kompetenten Referenten

Am 22.06.21 denken dachten wir Wirtschaft neu! Thilo Bock (GRÜNER Bürgermeisterkandidat für Seevetal),Detlev Schulz-Hendel (Mitglied des Landtags in Niedersachsen, Sprecher für Wirtschaft und Verkehr) und Diego Weiland (Gemeinwohlökonomie Hamburg e.V.) informierten über neue Wege des Wirtschaftens.

Diego Weiland brachte uns mit einem engagierten, anschaulichen Vortrag auf den aktuellen Stand zur Gemeinwohlökonomie mit Praxisbeispielen. Detlev Schulz-Hendel erläuterte die Möglichkeiten auf Landes-, Kreis- und Kommunalebene anhand einer Vorlage im Landtag, die von CDU und SPD abgelehnt wurde. Thilo Bock setzte den Schwerpunkt auf die kommunale Ebene und stellte Fragen an Diego und Detlev, die fachkundig beantwortet wurden.

Über einen Chat spielten die Teilnehmer:innen ihre Fragen ein, die die Moderatorin  Marlena Dinger professionell in den Raum stellte.

Sichtlich zufrieden verließen die Teilnehmer:innen nach 2 Stunden die Zoom-Videokonferenz.

 

Ordnungssinn gegen Artenvielfalt ?

Wenn man auf dem Seevedeich von Meckelfeld nach Harburg radelt, erlebt man zwei Welten. Auf Seevetaler Gebiet wird der Deich seit Jahren beidseitig kurz gemäht, bis in die Gräben hinein, bis fast zur Wasseroberfläche des Seevekanals. Das Mähgut bleibt liegen und sorgt dafür, dass nur noch stickstoffliebende Pflanzen wie z.B. Brennnesseln dort gedeihen können und später erneut gemäht werden. So entsteht eine monotone grüne Ödnis ohne eine Chance für Blühpflanzen und ohne eine  Nahrungsmöglichkeit für Insekten. In den Jahren zuvor wurden zudem etliche gesunde Erlen auf der Binnenseite des Deiches gefällt, die Nahrungsraum für diverse Vogelarten, auch im Herbst und Winter, waren. Weiter: klicken Sie auf die Überschrift

   Mehr »

Monotone grüne Ödnis oder Blühstreifen?

 

Der neue Ruf veröffentlichte heute unseren Artikel zur aus unserer Sicht übermäßigen Mahd des Seevedeichs von Meckelfeld bis zur Hamburger Landesgrenze.

Lesen Sie >>HIER

Tag des Fahrrads 2021 - und in Seevetal ?????


Grafik: SWR - hier: Heidelberg

Das fahrradmagazin.net schreibt dazu:

"Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein

Der Tag des Fahrrads ist gleichzeitig auch der Weltfahrradtag. Seit 2018, taufrisch, ist es ein UN-Tag mit denselben Zielen: Stärkung des Bewusstseins für eine ökonomische, gesunde und ökologische Fortbewegungsmethode mit Nachhaltigkeit für die Umwelt. Grundsätzlich bleibt zu sagen, dass jedes Fahrrad im Straßenverkehr auch den länderspezifischen Regeln entsprechen sollte, in Deutschland sollte nur mit einem Verkehrssicherem Fahrrad am Straßenverkehr teilgenommen werden. Die Bedeutung des Fahrrads wird auch bei der öffentlichen Sicherheit immer wichtiger, wie wir im Interview mit der Fahrradpolizei herausfinden konnten.

Bewusstsein das ganze Jahr über vermitteln

Auch wenn der 03. Juni als Tag des Fahrrads gilt, so gibt es mittlerweile viele Veranstaltungen, die ganzjährig und monatlich auf die geänderten Verkehrsbedingungen hinweisen. Die Critical Mass ist z.B. eine Deutschlandweit organisierte Gruppe von Fahrradfahrern die einmal im Monat mittels Fahrradkonvoi in deutschen Großstädten demonstrieren. Bei diesen Demonstrationen kommen je nach Stadt, tausende Zweiradfreunde zusammen.

Die aktuelle Corona-Zeit zeigt, wie sehr das Fahrrad in den Fokus rückt. Der Absatz steigt, Städte und Landkreise errichten „Pop-Up Bike Lines“ um mehr Platz für das Fahrrad zu schaffen. Die StVO Novelle gibt dem Fahrradfahrer mehr Möglichkeiten seine Rechte einzufordern, der Mindestabstand beim Überholen wurde 2020 auf 1,5 Meter festgelegt."

Und in Seevetal? Seit Jahren verhindert die politische Mehrheit im Gemeinderat die Umsetzung des Radverkehrskonzeptes Seevetal. Auch in Zeiten des Klimawandels! Dieses Radverkehrskonzept muss in die Tat umgesetzt werden, um den Radverkehr in Seevetal attraktiver und sicherer zu machen!

Mit den derzeitigen politischen Mehrheiten ist es nicht möglich. Mit der Kommunalwahl müssen Mehrheiten geschaffen werden, die auch dieses Zeichen der Zeit erkennen!

"Erdüberlastungstag: Deutschland hat Vorrat an natürlichen Ressourcen bereits aufgebraucht – „Leben jetzt auf Pump“

  • Der sogenannte Erdüberlastungstag ist für Deutschland bereits erreicht.
  • Damit haben wir laut Umweltschützern unseren Vorrat an natürlichen Ressourcen für das laufende Jahr aufgebraucht.
  • Grund dafür sind unter anderem ein hoher Energieverbrauch und CO₂-Ausstoß in der Massentierhaltung".

 

Dieses berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Weiter:

"Bereits am Mittwoch hat Deutschland seinen Vorrat an natürlichen Ressourcen für das laufende Jahr aufgebraucht. Der frühe Termin des sogenannten Erdüberlastungstages sei ein Alarmsignal und Armutszeugnis für die verfehlte Umwelt- und Naturschutzpolitik der vergangenen Jahre, heißt es hierzu vom Vorstandsvorsitzenden des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Olaf Bandt."

Lesen Sie weiter: >>HIER

Ohrfeige für die zögerliche GroKo in Berlin in Sachen Klimaschutz


 

Bild: Frankfurter Rundschau, 29.4.2021

Das Bundesverfassungsgericht hat am 29.4. ein historisches Urteil gegen die Trägheit der GroKo in Sachen Klimaschutz gefällt - endlich und dank der Beharrungsvermögens der teils jungen Kläger:innen!

Dies ist ein historisches Urteil. Die klare Botschaft des Bundesverfassungsgerichts ist: Zu wenig Klimaschutz bedroht die Freiheitsrechte dieser und kommender Generationen. Wir und unsere Kinder haben ein Grundrecht auf Zukunft. Das ist eine Ansage, die Folgen haben muss. Die Zeit der Ausreden ist vorbei.

Lesen Sie weiter:>>HIER

DerWWF schreibt hierzu (Auszug):
"Das Klimaschutzgesetz sieht Klimaschutz-Ziele für verschiedene Sektoren wie Verkehr, Bau oder Landwirtschaft bis 2030 vor. Zwischenziele für die Zeit nach 2030 fehlen in dem Gesetz jedoch. Das sei den nachfolgenden Generationen gegenüber nicht gerecht oder zumutbar, so das Gericht.

Karlsruhe betont im Urteil vor allem die Frage der Generationengerechtigkeit „Danach darf nicht einer Generation zugestanden werden, unter vergleichsweise milder Reduktionslast große Teile des CO2-Budgets zu verbrauchen, wenn damit zugleich den nachfolgenden Generationen eine radikale Reduktionslast überlassen und deren Leben umfassenden Freiheitseinbußen ausgesetzt würde.“ Das Gericht verweist dabei auf Artikel 20 des Grundgesetzes, wonach der Staat in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen schützen muss.

Ein wahrliches historisches Urteil. Denn damit hat das Gericht entschieden: Es gibt ein Grundrecht auf Klimaschutz bzw. auf Schutz vor den Folgen der Klimakrise. Und erklärt die 1,5-Grad-Grenze des Pariser Klima-Abkommens mit seinem Urteil letztlich für verfassungsrechtlich verbindlich."

Morgen ist EARTH HOUR

Quelle: WWF

Die Earth Hour 2021 findet am 27. März statt. Um 20.30 Uhr Ortszeit gilt dann bei Millionen Menschen auf der ganzen Welt, tausenden Städten und Unternehmen für eine Stunde: Licht aus. Klimaschutz an. Gemeinsam setzen wir so ein globales Zeichen für den Klimaschutz und einen lebendigen Planeten.

Seien Sie bei der Earth Hour dabei!

Die Earth Hour des WWF ist die größte weltweite Klima- und Umweltschutzaktion. Und obwohl die weltweite Situation in diesem Jahr aufgrund von COVID-19 keine leichte ist, so haben wir mit der Earth Hour 2021 dennoch die Chance, online und von zu Hause aus Einfluss zu nehmen. Egal wo Sie sich auf der Welt befinden, Sie können sich mit der Earth Hour 2021 für mehr Anstrengungen beim Klimaschutz aussprechen!

Und so geht's:

  1. Schalten Sie am Tag der Earth Hour am 27. März 2021 um 20.30 Uhr für eine Stunde bei sich Zuhause das Licht aus. Wir haben viele Tipps für Sie, wie Sie Ihre ganz persönliche Earth Hour gestalten können, auch in Zeiten von Corona.
     
  2. Machen Sie ein Foto oder Video von sich beim Lichtausschalten und posten Sie es in den sozialen Netzwerken. Teilen Sie der Welt mit, warum Sie bei der Earth Hour mitmachen. Für einen lebendigen Planeten? Oder die Energiewende? Für mehr Klimagerechtigkeit? Für eine Zukunft ohne Klimakrise? Nutzen Sie die Hashtags #LICHTAUS und #EARTHHOUR

(Quelle: WWF)

Wir brauchen eine andere Agrarpolitik!

Eine, die den Widerspruch zwischen der Produktion von Lebensmitteln und den Schutz von Umwelt und Natur und vor allem der Artenvielfalt nicht immer größer werden lässt.
Robert Habeck schreibt:

"Die gute Nachricht ist: Die ist jetzt möglich. Sie wird jetzt verhandelt. Im Moment in Brüssel und dann in Berlin. Gestern gab es allerdings einen erstaunlichen Brief der Agrarressorts, die von CDU/CSU, SPD, FDP und Linkspartei geführt werden, an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner. Und in diesem Brief steht unter dem Strich: Lasst uns alles so lassen wie es ist.

Es hat sich die ganz große Weiter-So-Koalition gebildet. Von einer notwendigen Veränderung, einer wirklichen Systemumkehr, ist in diesem Brief nichts zu finden."

Wir müssen unsere Stimme erheben!

Näheres und die Möglichkeit, den Eil-Appell  zu unterzeichnen, findet Ihr und Sie hier:
Jetzt den Eil-Appell unterzeichnen

Fukushima - 25 Jahre danach ...

Foto: ausgestrahlt.de

Die Atomkatastrophe von Fukushima jährt sich am 11. März 2021 zum zehnten Mal und dauert bis heute an, mit gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen von immensem Ausmaß.

Am 11. März 2011 um 14.46 Uhr Ortszeit hatte ein Erdbeben der Stärke 9 den Norden der japanischen Halbinsel Honshu erschüttert. Wenig später erreichte ein Tsunami mit einer riesigen Flutwelle die Küste. Die Katastrophe nahm ihren Lauf. Zum Teil bis heute. Über 19.000 Menschen starben, 160.000 wurden heimatlos, 120.000 Gebäude wurden zerstört und mehrere hunderttausend Gebäude erheblich beschädigt.

Zehn Jahre nach dem Ausstieg Deutschlands einigt sich die Bundesregierung mit den vier deutschen AKW-Betreibern endgültig auf eine Entschädigung. Es wäre nicht nötig gewesen, wenn die CDU-Bundesregierung vor Fukushima die rot-grüne Laufzeitvereinbarung nicht gekippt hätte. Nun geht Ende 2022 geht das letzte deutsche AKW vom Netz. Nach vielen Jahren des Rechtstreits gibt es die teure, aber auch sichere Lösung: 4.8 Milliarden Euro bekommen RWE, E.on, Vattenfall und EnBW für den vorzeitigen, aber endgültigen Ausstieg. Das ist nun der Preis des Steuerzahlers für das Kippen der rot-grünen Laufzeitvereinbarung mit den Kraftwerksbetreibern.

.ausgestrahlt  ruft auch in diesem Jahr dazu auf, an die schwerwiegenden Folgen des Super-GAU zu erinnern und damit der Öffentlichkeit die Gefahren der Atomkraft ins Gedächtnis zu rufen.

Wir haben es satt - Fußabdruck statt Demo in Berlin am 16.1.2021

Aufruf zum Protest am 16. Januar 2021

Agrarindustrie abwählen!

Für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung, für Klimagerechtigkeit und globale Solidarität!

Eine gescheiterte EU-Agrarreform, Bankrotterklärungen in der Klimakrise und ein fatales Abkommen mit den Mercosur-Staaten – diese Agrarpolitik muss abgewählt werden! Das Landwirtschaftsministerium und die Bundesregierung hofieren die Agrarindustrie und schieben den Umbau der Landwirtschaft weiter auf. Doch im Superwahljahr 2021 entscheiden wir alle über die Zukunft von Landwirtschaft und Essen.

Vom Acker bis zum Teller – Agrar- und Ernährungswende jetzt!

Corona zeigt uns noch deutlicher, wie wichtig eine bäuerliche, nachhaltige Landwirtschaft und das regionale Lebensmittelhandwerk sind. Mit tagtäglicher harter Arbeit sichern sie unsere Ernährungssouveränität. Die Pandemie veranschaulicht aber auch die Probleme: Am Beispiel Tönnies sehen wir, wie die Industrie gewaltige Profite auf Kosten von Menschen, Tieren und Natur einfährt. Das macht uns sauer!

>>HIERgeht es zur Aktion Fußabdruck


 


 

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Termine

Jahreshauptversammlung 13. Februar 2023

Liebe Grüne und Interessierte, Freundinnen, Freunde, der Vorstand unseres Ortsverbandes Seevetal lädt wie angekündigt ein zur          Ortsmitgliederversammlung / [...]

 Ortsmitgliederversammlung
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Zwölfter Grüner Tisch

Seevetals Grüne laden zum zwölften GRÜNEN TISCH ein. Der GRÜNE TISCH findet seit einem Jahr immer am ersten Mittwoch eines Monats in Meyers Gasthats in Maschen statt.  [...]

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