Die Grünen Seite an Seite mit CDU, SPD, FDP, Linke, Bürgermeistern und mehreren Bürgerinitiativen sowie Vereinen – dieses Bild gibt es selten. „Unter großem Zeitdruck haben sich die Reihen schnell geschlossen, als die plötzliche neue Bedrohung für unsere Region sichtbar wurde“, sagt Peter Stielert, Vorsitzender der Seevetaler Grünen. Die verschiedenen Parteien und Gruppen demonstrieren großen Zusammenhalt in der neuen Positionierung gegen die geplante Neubaustrecke der Deutschen Bahn von Hamburg nach Hannover durch Seevetal und die Heidedörfer, rund 150 km durch Niedersachen.
„Nachdem es erst hieß, das Thema sei im Bundestag auf unbestimmte Zeit verschoben, ging es auf einmal ganz schnell. Für den 23. März wurde nun ein internes Fachgespräch im Verkehrsausschuss des Bundestages unter Ausschluss der Öffentlichkeit angesetzt, für den 20. April eine Öffentliche Anhörung, danach eine Vorlage für den Bundestag – und einige Politiker sprechen davon, dass die DB-Vorlage entscheidungsreif sei. Das sehen wir allerdings völlig anders“, sagt Peter Stielert, Vorsitzender der Seevetaler Grünen. „Deshalb hatten wir beschlossen, dass wir ganz schnell tätig werden müssen“, sagt Stielert.
In einem siebenseitigen Offenen Brief der Seevetaler Grünen an alle Mitglieder des Verkehrsausschusses im Bundestag stellt sich nun eine breite Allianz gegen die unausgegorenen Pläne, zur Lösung der Verkehrsprobleme eine Neubautrasse durch Niedersachsen zu bauen, die vermutlich erst nach 2060 fertig werden wird und Unsummen an Steuergeldern verschlingen sowie Landschaft zerstören sowie Lebensbedingungen und die Klimabilanz bis 2045 erheblich verschlechtern wird, ohne bis dahin eine einzige Verbesserung im Verkehr zu bringen – und das bisher ohne ordentliche Raumverträglichkeitsprüfungen und Bürgerbeteiligungen.
Neben den Grünen-Ortsverbänden Seevetal und Salzhausen-Hanstedt haben in einer Schnellaktion die CDU Seevetal, die SPD-Fraktion Seevetal, die FDP Seevetal, Die Linke (Kreisverband Harburg), Seevetals Bürgermeisterin Emily Weede und Brackels Bürgermeister Dirk Schierhorn,Olaf Muus (Samtgemeindebürgermeister Hanstedt), der Samtgemeindeausschuss Hanstedt, Landtagsabgeordnete Nadja Weippert (Grüne) sowie die Bürgerinitiativen Trassenalarm, Y-Monster und „X-durch-Y“ Brackel wie auch die Vereine Wassermühle Karoxbostel und Lebensraum Ohlendorf das Schreiben ausdrücklich begrüßt und gern unterschrieben. „Großartig, dass in den entsprechenden Gremien so spontan gehandelt wurde. Das unterstreicht das große gemeinsame Interesse für unsere Region“, sagt Stielert. Weitere Unterstützungen sind durch den Projektbeirat Alpha-E sowie aus anderen Regionen und Verbänden zu erwarten.
Download der Pressemitteilung
Download des Offenen Briefs an die Mitglieder des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages
Download des Alpha-E und Neubaustrecken-Dokuments von Dr. Peter Dörsam, Stand Januar 2026
Die Presse berichtet hier:
Zum Artikel von Seevetal-aktuell
Der Verkehrsausschuss des Bundestages hat die Entscheidung über die Neubaustrecke HH-Hannover vertagt.
Hier der Link zum NDR: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/zeitplan-fuer-bahnstrecke-hannover-hamburg-entscheidung-vertagt,bahnstrecke-144.html
Nach Winsener Anzeiger / Lüneburger Landeszeitung, Elbe Wochenblatt, Hamburger Abendblatt / Harburg berichtet nun auch der NDR über die Datenschutzpanne der Bahn AG.
Link zum NDR: Datenpanne in Bericht des Ministeriums: Persönliche Daten trotz Schwärzung sichtbar
Persönliche Daten von Einwendern ungeschützt auf der Internetseite des Deutschen Bundestages / Trassenplanung durch Seevetal und den Landkreis Harburg widerspricht den selbstgesteckten Zielen der Bahn.
Die Ortsmitgliederversammlung des OV Seevetal begrüßt ausdrücklich und einstimmig die Einigung über das weitere Vorgehen zur Ertüchtigung des Schienennetzes in Niedersachsen.
Insbesondere begrüßen wir, dass endlich die seit 2015 und 2016 durch Bundestag und Bundesrat verabschiedeten, langjährig mit Bürgerbeteiligung ausgehandelten Projekte um Alpha E in Angriff genommen werden sollen, die vorhandenen Schienennetze endlich auf einen modernen und dauerhaft funktionsfähigen Stand gebracht werden sollen, der Ausbau des dritten Gleises zwischen Stelle und Lüneburg vorangehen soll und einige stillgelegte regionale Strecken reaktiviert werden sollen.
Ferner ist es eine weise Entscheidung, dass der Bedarf für eine möglicherweise darüber hinaus gehende Planung (Neubaustrecke?) erst geprüft und wenn, dann unter Bürgerbeteiligung geplant werden soll. Diese Prüfung kann erst erfolgen, wenn die genannten Maßnahmen erfolgt, die Fahrpläne angepasst und über einen ausreichenden Zeitraum beobachtet worden sind, sowie realistische neue Bedarfsprognosen erstellt worden sind.
Selbstverständlich müssen derartige Analysen transparent erstellt und veröffentlicht werden und alle wichtigen Parameter enthalten, die auch den Umweltschutz und Umweltschädigungen durch einen Neubau umfassen. Die Tatsache, dass die bisherigen Nutzen-Kosten-Analysen der untersuchten Streckenvarianten und die dazu gehörigen Berechnungsgrundlagen immer noch nicht veröffentlicht wurden, lässt darauf schließen, dass diese sehr stark angreifbar sind und keine geeignete Grundlage für eine Entscheidung zum Bau einer neuen Trasse sein können.
Deshalb fordern wir auch kein vorschnelles Festlegen auf eine neue Trasse, die dem sogenannten „Deutschlandtakt“ gerecht wird, sondern ein besonnenes Vorgehen. Wenn der Nutzen einer neuen Trasse erst 2045 , 2050 oder evtl. noch später einsetzt, dann muss sogar grundsätzlich in Frage gestellt werden, ob die damit verfolgte „Verkehrswende“ tatsächlich überhaupt einen relevanten Beitrag zum Klimaschutz leisten kann und die bis dahin verursachten Klimaschäden auch nur ansatzweise wieder einholen kann.
Sicher prognostizieren kann man derzeit, dass die irreparablen Umweltzerstörungen, die CO2-Freisetzungen und der Ressourcenverbrauch so groß sein werden, dass wir es uns gerade in den kommenden Jahren gar nicht leisten können. Wogegen sich überhaupt nicht der Nutzen einer neuen Bahntrasse für den Klimaschutz prognostizieren lässt, wenn eine neue Strecke erst dann fertig und befahrbar wird, wenn das Land ohnehin schon klimaneutral – auch im Verkehr – sein soll.
Ferner halten wir fest, dass die gern als Vorbild angeführte Schweiz mit ihrem speziellen und viel kleineren Schienennetz (5.300 gegenüber 38.400 km) überhaupt nicht als Maßstab für das viel verzweigtere deutsche Netz genommen werden kann.
Die Bürgerinnen und Bürger brauchen unseres Erachtens keinen visionären „Deutschlandtakt“ mit Fernzügen im 30-Minuten-Takt und Fahrtzeiten unter einer Stunde zwischen den Verkehrsknotenpunkten – sie brauchen ein funktionierendes Schienensystem mit Zügen, die verlässlich ankommen und abfahren und besonders auch eine gute Anbindung des regionalen Bahn- und ÖPNV-Verkehrs.
Wir haben einen Offenen Brief an Matthias Gastl verfasst, der sich eindeutig für die umstrittene Neubautrasse durch Seevetal ausspricht. Bei aller Anerkennung seines Einsatzes zugunsten einer leistungsfähigen Bahn in Deutschland haben wir erst vor kurzer Zeit erfahren, dass er Mitglied im Aufsichtsrat der DB Netz AG ist. Das erklärt, warum er sich vehement für eine Neubautrasse einsetzt - ohne Einwände aus Sicht des Natur- und Klimaschutzes oder sozial-ökologische Fragen zu berücksichtigen.
Wir legen ihm daher nahe, sein Bundestagsmandat niederzulegen oder ruhen zu lassen, um sich allein auf seine Funktion als Aufsichtsratsmitglied zu konzentrieren.
Lest / lesen Sie unseren Offenen Brief >>HIER.
Die erste sogenannte „kommunale Planungswerkstatt“ der Deutschen Bahn AG für den Landkreis Harburg fand in sachlicher Atmosphäre statt und wurde doch nach vier Stunden abgebrochen.
„Wir hatten den Eindruck, dass die Bahn nur über Details und nicht über Grundsätzliches reden will“, erläuterte Landrat Rainer Rempe. Weit auseinander liegen auch die Vorstellungen bei der Öffentlichkeitsarbeit: Nach Angaben der Bahn soll es lediglich noch eine Informationsveranstaltung geben. Landkreis und Kommunen fordern dagegen nachdrücklich eine bessere Bürgerbeteiligung. „Die Bürgerinnen und Bürger müssen unbedingt umfassend informiert und in den Prozess eingebunden werden. So hingegen machen solche Treffen keinen Sinn“, so Rempe. Daher wurde das Gespräch abgebrochen, die Kommunen wollen nun beim Bundesverkehrsministerium mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung einfordern.
Lesen Sie weiter in der Pressemitteilung des Landkreises Harburg >>HIER
Gerd Otto Kruse informiert:
"Am Dienstag, dem 29.11.2022 tagt der Planungs- und Umweltausschuss der Gemeinde.
Wir Grünen stellen zwei Anträge:
Die Anträge liegen bei. Die vollständigen Sitzungsunterlagen gibt es hier:
https://www.seevetal.de/allris/to010?SILFDNR=1000221&refresh=false
Gerd Otto Kruse schreibt u.a.:
"Der Ortsverband fragt sich, wie es plötzlich zu einer Trasse durch die Heide und durch Seevetal kommt, obwohl der Bundesverkehrswegeplan nur einen Ausbau der Bestandstrasse vorsieht. Ich habe diese Frage auf der Internetseite der Bahn zum Projekt gestellt und die untenstehende Antwort bekommen.
In Kurzform: der Bundesverkehrswegeplan gibt nur die grobe Richtung vor, die neue Trasse ist nur eine Konkretisierung der Planung.
Infos zum Projekt hier: https://www.hamburg-bremen-hannover.de
Im Bundesverkehrswegeplan (BWP) ist laut Internetseite https://www.bvwp-projekte.de/schiene/2-003-V03/2-003-V03.html zwischen Hamburg und Hannover ein bestandsorientierter Ausbau vorgesehen. Warum wird trotzdem eine bestandsferne Trasse entlang der Autobahn A7 mit Führung durch die Gemeinde Seevetal geplant? Selbst als Alternative ist dies im BWP nicht vorgesehen.
... Zu Ihrer Frage:
Maßgeblich für die Planung und spätere Realisierung von Vorhaben des Bedarfsplans Schiene ist der gesetzlich im Bundesschienenwegeausbaugesetz (BSWAG) festgestellte und nach geografischen sowie verkehrlichen Kriterien definierte Bedarf für einen Aus- bzw. Neubau. Die im Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 enthaltenen konzeptionellen Beschreibungen und Detaillierungen der Bedarfsplanmaßnahmen dienen vorrangig der Nachvollziehbarkeit der belastbaren volkwirtschaftlichen Bewertung und bedürfen einer vertieften Planung. Sie haben im Gegensatz zur Bedarfsfeststellung im BSWAG keine gesetzliche Bindungskraft.
Im laufenden Trassenauswahlverfahren ist daher die Zielerfüllung der verkehrlichen und wirtschaftlichen Kriterien unter Berücksichtigung der relevanten Schutzgüter entscheidend und von der Vorhabenträgerin DB Netz AG mit ihrer Planung zu gewährleisten.
Die DB plant im Auftrag und mit Mitteln des Bundes. Die Aufgabe ist es, eine den gesetzlichen Vorgaben entsprechende Lösung für das Gesamtprojekt Hamburg/Bremen–Hannover auszubilden, die verkehrlich engpassfrei, volkswirtschaftlich sinnvoll und betrieblich optimal sowie umweltfachlich vorzugswürdig und raumordnerisch darstellbar ist.
Vor diesem Hintergrund sind wir gesetzlich dazu angehalten, alle sich aufdrängenden, ernsthaft in Betracht kommenden Varianten innerhalb des Untersuchungsraums zu betrachten. Angefangen von der Bestandsstrecke im Osten, bis zur A7 im Westen. In dem Untersuchungsraum existieren grundsätzlich mögliche bestandsnahe und bestandsferne Korridore, die umweltfachlich und raumordnerisch darstellbar sind. Wie diese Grobkorridore zustande kommen, wird hier nochmals erläutert:
Bei der Ermittlung der Grobkorridore war es die Aufgabe – im Sinne der Raumordnung und Umwelt – diejenigen Bereiche des Untersuchungsraums mit den geringstmöglichen Konflikten zu finden. Ebenso wichtig war es, diese Bereiche so miteinander zu verbinden, dass eine durchgängige Linienführung zwischen Hannover und Hamburg möglich ist.
Innerhalb dieser Grobkorridore werden mögliche Trassenvarianten ergebnissoffen miteinander verglichen. Zum Jahresende sollen dann mögliche, in Frage kommende Linienverläufe, innerhalb der Grobkorridore präsentiert werden. Die übriggebliebenen Varianten finden Sie auch unter folgendem Link auf Folie 16:
Alle Informationen zum Bahnprojekt Hamburg/Bremen–Hannover finden Sie auch auf unserer Website über folgenden Link:
https://www.hamburg-bremen-hannover.de
Mit freundlichen Grüßen
Projektteam
Bahnprojekt Hamburg/Bremen - Hannover"
Wir Seevetaler Grünen apellieren an die Bundestagsfraktion:
"Appell an die Bundestagsfraktion der Grünen:
Sagt NEIN zum Alleingang der Deutschen Bahn,
sagt NEIN zu einer ICE-Neubaustrecke durch die Gemeinde Seevetal,
sagt NEIN zu einer ICE-Neubaustrecke durch Niedersachsen,
sagt JA zur 2015 im Dialogforum Schiene Nord ausgehandelten
Streckenführung „Alpha E“!
Liebe Bundestagsabgeordnete der Grünen,
es herrscht großer Aufruhr in den Gemeinden. Bürgerinitiativen wurden gegründet und Protestaktionen werden weiterhin durchgeführt angesichts des unfassbaren Vorgehens der Deutschen Bahn. Die Ablehnung des neuen Plans geht vor Ort geschlossen durch alle Parteien!
Wir Seevetaler/innen (und sicher auch alle anderen Gemeinden entlang der Strecke) appellieren dringend an alle Bundestagsabgeordnete, dem absurden und eigenmächtig erstellten neuen Plan der Bahn die Zustimmung im Bundestag zu verweigern!
Worum geht es?
Die Bahn-Verbindung zwischen Hamburg und Hannover soll (elf Minuten) schneller gemacht und die Kapazitäten für den Güterverkehr sollen ausgebaut werden. Deshalb soll die Bahntrasse angepasst werden. 2015 schon wurde mit großer Bürgerbeteiligung im Dialogforum Schiene Nord (DSN) die Streckenführung „Alpha E“ einvernehmlich ausgehandelt, die den Ausbau der Bestandsstrecke vorsieht. Jetzt plötzlich hat die Bahn ihren Plan eigenmächtig geändert. Ohne vorherige Kommunikation sickerte die Information durch, dass eine (ganz andere) ICENeubaustrecke geplant wird, auf der ICEs ohne Halt von Hamburg nach Hannover fahren, ohne irgendeinen Nutzen für die durchschnittene Region.
Diese Neubaustrecke verläuft mit ihrer Trasse und auf teils hohen und mächtigen Bahndämmen mitten durch Ortschaften, Landschafts-, Naturschutz-, Moor- und Heidegebiete, und würde sowohl die Lebensbedingungen in den betroffenen Ortschaften in dramatischer Weise verschlechtern als auch inakzeptable und irreversible tiefgreifende Einschnitte in ökologisch wertvolle Landschaften und Grüngürtel hervorrufen. Hinzu kämen eine Reihe von reinen (viergleisigen) „Überholbahnhöfen“. Unsere Gemeinde Seevetal z.B. ist bereits durch mehrere Autobahn- und Bahntrassen verkehrs- und lärmmäßig sowie umweltbeeinträchtigend schwer belastet. Weitere Einschnitte und Zerstörungen ökologisch wertvoller Gebiete, insbesondere von klimarelevanten Niedermoorflächen, sind keinesfalls akzeptabel.
Deshalb appellieren wir an euch, dem neuen Plan der Bahn im Bundestag auf keinen Fall zuzustimmen. Stoppt den Alleingang der Deutschen Bahn, stoppt die Zerstörung der Landschaften und Ortschaften, beruft euch auf die im Dialogforum Schiene Nord einvernehmlich ausgehandelte Streckenführung „Alpha E“!
Auf der Grundlage von Alpha E wurde das nur wenig veränderte „Optimierte Alpha E plus“ 2016 bereits vom Bundestag und Bundesrat verabschiedet und die Umsetzung ausdrücklich im Koalitionsvertrag der „Ampel“-Regierung (S.13) als festes Ziel formuliert. Es findet sich unter der Projektnummer 2-003-V03 im BVWP. Erinnert auch eure Koalitionspartner an diese Vereinbarung!
Für den Landkreis Harburg z.B. sieht Alpha E+ lediglich einen Ausbau der Bestandsstrecke zwischen Ashausen und Lüneburg vor, sonst nichts. Die jetzt geplante Neubaustrecke würde alles Ausgehandelte über den Haufen werfen und immense Zerstörungen zur Folge haben.
Gern stehen wir euch für Fragen auch vor Ort zur Verfügung.
Vielen Dank für eure Unterstützung!
Grüne Grüße sendet euch der gesamte Ortsverband Seevetal.
Peter Stielert, 1. Vorsitzender, im Namen des Ortsverbandes."
Die Deutsche Bahn will die Verbindung Hamburg-Hannover verbessern und ca. 15 min schneller werden. Die Fahrt soll nur noch eine Stunde dauern. Dazu muss die Strecke ausgebaut werden und ICEs können nicht mehr in Harburg halten. Es gibt drei Alternativen: Ausbau der bestehen-den Strecke, Ausbau plus Ortsumfahrungen oder eine komplett neue Strecke entlang der A7. Die grundsätzliche Entscheidung soll schon im Dezember im Bundestag fallen.
Die Alternative Neubau führt mitten durch Seevetal! Ab etwa Meckelfeld (Höhe Edeka) soll die bestehende Strecke verlassen werden und über einen Damm über die Glüsinger Straße, Winsener Landstraße und A 7 / A 39 an Hittfeld vorbei durch das Helmstorfer Moor ins Tal der Seeve führen. In einem Bogen um Ramelsloh herum geht es dann weiter an der A 7 nach Süden. Es wird keinen Bahnhof zwischen Hamburg und Hannover geben. Wir haben keinerlei Nutzen von der Trasse, tragen aber die Belastungen!
Karte zum Download: >>HIER
Wir meinen:
Dieser Plan ist ein Irrweg. Ein Unternehmen, dass nicht mal in der Lage ist , den täglichen Pend-lerverkehr nach Hamburg abzuwickeln, maßt sich an, durch gigantische Großprojekte ganze Landschaften umkrempeln zu wollen. Stattdessen sollte endlich die vorhandene Infrastruktur zum Funktionieren gebracht werden: genügend und ausreichend dimensionierte Züge; so viel Personal, dass bei einem kranken Lokführer nicht gleich der ganze Zug ausfällt; funktionierende Gleise, Weichen und Stellwerke; Fahrpläne, die eingehalten werden.
Wir fordern:
• Sofortige Einstellung der Planung entlang der A 7 und Ausbau der bestehenden
Strecke
• Stattdessen
- Verlässlichkeit statt Spitzengeschwindigkeit: sichere Verbindungen von den
Bahnhöfen Hittfeld, Maschen und Meckelfeld im Halbstundentakt
- Schnellstmöglicher Beginn des Personenverkehrs auf der Strecke Buchholz-
Jesteburg-Ramelsloh-Maschen-Harburg mit Halt in Seevetal und Durchfahrt
der Züge zum Hamburger Hauptbahnhof
Informieren Sie sich:
Montag, 12.09.22, 18 Uhr: Sondersitzung des Seevetaler Gemeinderates in der Burg Seevetal
Eine Bürgerinitiative wurde von den Ratsparteien gegründet und hat bereits über 1.000 Mitglieder. Mehr dazu : www.keine-trasse.de
Internetseite der Deutschen Bahn zum Projekt: infomarkt.hamburg-bremen-hannover.de
https://www.stolpersteine-im-norden.de/ schreibt:
Es geht wieder los :-) Vom 08.04.-08.05.2026 wollen wir die Stolpersteine in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Sachsen, Bremen und Niedersachsen zum Glänzen und damit einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur leisten.
Schachbrettblumen, Vogelschau und viel Interessantes über die Moore und Feuchtgebiete: Die Seevetaler Grünen laden wieder ein zum naturkundlichen Spaziergang am Junkernfeld und der Seevengeti. Los geht’s am Sonnabend, 18. April, um 10 Uhr am Aussichtsturm Junkernfeldsee (Hörsten, Ecke Herrendeich/Zum Junkernfeld).
Fridays for Future will am 24. April mit einem bundesweiten Klimastreik und schreibt:
"Energiepolitik wirkt für viele abstrakt, doch steigende Preise spüren alle unmittelbar im Alltag. Vor allem jetzt wird es deutlich: Tanken, Heizen, Lebensmittel, all das ist durch den Iran-Krieg und die Abhängigkeit von den Fossilen bereits teuer und die Preise werden weiter steigen. Wir machen sichtbar, was politische Entscheidungen Menschen tatsächlich kosten, heute und in Zukunft.
ARD schreibt dazu:
"Um 1.23 Uhr morgens Ortszeit am 26. April 1986 erschüttert eine gewaltige Explosion den Reaktor Nummer vier des Kernkraftwerks Tschernobyl in der Sowjetunion. Ein Sicherheitstest hat den schlimmsten Atomunfall der Geschichte ausgelöst und 400-mal mehr Strahlung in die Atmosphäre freigesetzt als die Bombe von Hiroshima. Während die Mitarbeiter im Kontrollraum unter Schock stehen, kämpfen die Feuerwehrleute des Kernkraftwerks inmitten tödlicher Strahlung gegen die Flammen."
Liebe Grüne und Interessierte, Freundinnen, Freunde, Der Vorstand unseres Ortsverbandes Seevetal lädt ein zur Ortsmitgliederversammlung und Aufstellungsversammlung am [...]
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