1. Rechenzentrum:
Zu diesem TOP gab es ein großes Interesse aus der Bürgerschaft (u.a. wurde von einer Bürgerinitiative dazu ein ablehnendes Flugblatt verteilt).
Außerdem waren auch zwei Männer von Revitalis anwesend.
Um dem Austauschbedürfnis aller nachzukommen, wurde die Sitzung für ca. 20 Minuten unterbrochen, und es konnten Statements abgegeben werden.
Außerdem haben die Männer von Revitalis darüber berichtet, dass sie dabei sind, ihre Projektplanung entsprechend der kritischen Einwände aus der Bevölkerung zu überarbeiten. Sie haben vor, auch noch mal mit allen Fraktionen einzeln zu sprechen. Zumindest mit der SPD ist hier auch schon ein Termin vereinbart.
Ende November werden sie sich dann mit den geänderten Planungen an die Gemeinde wenden.
Emily Weede hat klar gemacht, dass es aufgrund der Tatsache, dass die Fläche als Gewerbegebiet ausgewiesen ist, nicht möglich ist, hier gar keine Bebauung zuzulassen. Allerdings hat sie auch betont, dass es kein Rechenzentrum gegen den „Willen der Bevölkerung“ geben soll.
Matthias hat dann noch unseren Antrag vorgestellt. Darin enthalten ist ein Scoring-Liste, die deutlich macht, dass sich dieser Standort für ein Rechenzentrum (im Vergleich zu anderen Standorten) überhaupt nicht eignet.
In Anbetracht der Gespräche, die noch mit den Fraktionen geführt werden sollen und des Termins von Revitalis bei der Gemeinde Ende des Monats haben wir zugestimmt, den Antrag erstmal zurück zu stellen.
Die Ortsratsfraktionen sollen in die Gespräche mit Revitalis eingebunden werden.
Im Anschluss daran hat Matthias noch eine persönliche Stellungnahme abgegeben. Dabei ging es um die Fläche gegenüber der „Rechenzentrumsfläche“.
Sie ist nämlich auch als Gewerbefläche ausgewiesen (und Revitalis hat sie auch bei sich auf der Homepage ….). Matthias hat eindringlich dafür geworben, hier keine Bebauung zuzulassen. Solange die Fläche unangetastet bleibt, ermöglicht sie nach der Abfahrt von der Autobahn einen freien Blick auf den Ortsrand des Dorfes Maschen mit den dortigen reetgedeckten Häuser.
Emily Weede hat dazu darauf hingewiesen, dass es hier keine Bebauung geben wird/kann, da bei einer Versiegelung die Oberflächenentwässerung auf dieser Fläche nicht dargestellt werden kann.
2. Bauprojekt „Maschen 59“ (Alte Bahnhofstrasse/Moorweidendamm):
Nachdem es ein paar Jahre ruhig um dieses Projekt war, ist es nun leider wieder aufgeploppt.
Die Firma Effinger hat uns dass Projekt vorgestellt. Es sollen 4 Gebäude gebaut werden.
Abgesehen vom ökologischen Aspekt (Moorfläche) sind wir auch wegen des sozialen Aspekts gegen eine Bebauung.
Denn in einem Gebäude soll zwar für „bezahlbarer Wohnraum“ angeboten werden aber nur für die üblichen 10-15 Jahre - aus rechtlichen Gründen kann dieser Zeitraum angeblich nicht verlängert werden.
Lediglich wir drei Grünen haben gegen eine Fortführung des Bauleitplanverfahrens gestimmt - alle anderen Fraktionen sind ganz erfreut, dass es dort nun endlich weitergeht und hoffentlich bald gebaut wird.
3. Decatur-Brücke:
A: Wiedernutzung des Bahnhofes Maschen:
Hier hatten wir eine Anfrage an die Verwaltung gestellt.
Wir wollten wissen, ob sich die Verwaltung schon damit beschäftigt, was alles zu tun sein wird, wenn die Brücke in einem Jahr wieder freigegeben wird und damit der P+R-Parkplatz wieder voll genutzt werden kann.
(Zustand des Parkplatzes, Beleuchtung, Buswartehäuschen, Fahrradabstellmöglichkeit, Busanbindung, Zustand DB-Bahnhof an sich usw.)
Die Gemeinde wird zu gegebener Zeit eine Ortsbegehung machen und dann entscheiden, was zu tun ist. Unsere Befürchtung: die schlechte Haushaltslage könnte dazu führen, dass nur das Nötigste ausgebessert werden wird - dabei wäre es so wichtig, ÖPNV-Angebote attraktiv zu gestalten - wir bleiben dran.
B: Verkehrsbelastung für Hörsten:
Voraussichtlich im Jahre 2027/28 wird die A1 zwischen Maschener Dreieck bis zur Abfahrt Lübeck 8-spuring ausgebaut.
Die Strecke über die Decatur-Brücke durch Hörsten wird dann offizielle Entlastungsstrecke!
Durch den 8-spurigen Ausbau ergeben sich Möglichkeiten, ernstzunehmenden Lärmschutz an der A1 zu fordern.
4. Baustellen-Info:
Im Bereich Unner de Bult/ Alter Postweg werden 20kV Leitungen von der EWE-Netz verlegt.
Diese werden zur Ertüchtigung der lokalen Infrastruktur benötigt (nicht für das Rechenzentrum)."
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