Innovationspark Hittfeld / Rosengarten (Dörner):
Die Firma Dörner stellte erste unverbindliche Ideen für die Nutzung der Kies-Abbauflächen in Hittfeld/Eddelsen vor. Das Gebiet reicht bis nach Rosengarten hinein. Die Kiesvorkommen sind voraussichtlich 2028 erschöpft.
Im Gebiet ist eine mustergültige Recycling-Anlage "ORCA" in Betrieb (sie trennt Sand und Steine), Teile der Grube sind ein sog. "DK1-Deponie" für mineralische Abfälle. Das
bedeutet hier wird Bauschutt gelagert, der für ein direktes Recycling (z. B. im Straßenbau) zu stark verunreinigt ist, aber gleichzeitig nicht als "gefährlicher Sonderabfall" gilt. Die Abfälle dürfen zudem kaum organische Anteile (wie Holz, Kunststoffe oder Papier) enthalten, damit im Deponiekörper keine Gase entstehen.
Nach Ende der Abbaugenehmigung 2040 müsste die Kiesgrube renaturiert werden. Dörner möchte eine dauerhafte Nutzung der Flächen erreichen, was von allen Fraktionen als vernünftig eingeschätzt wird, weil sonst Recyclinganlage, Kompostherstellung usw. an anderer Stelle in der Landschaft neu gebaut werden müssten. Statt der Renaturierung dort müssten an anderer Stelle Maßnahmen für die Natur erfolgen. Von der Planung habe ich leider auch nur ein in der Sitzung abfotografiertes Bild.
Ideen:
- Erweiterung Bauschuttdeponie.
- Lehmgewinnung für Lehmsteine und Lehmputz.
- Recycling-Betonwerk (Beton aus recycelten mineralischen Baustoffen).
- Schotterherstellung für Wege- und Straßenbau.
Die Firma hält es für möglich, dass die jetzige Bauschuttdeponie in einigen Jahren wieder ausgehoben wird und die Stoffe recycelt werden. Das war früher noch nicht möglich.
Otto Dörner will auch einen kleinen Solarpark zur Eigenversorgung aufstellen, sie testen gerade den ersten elektrischen Lkw und E-Radlader.
Ratsherr Offermann von der AfD zeigte seine naturkundlichen Seite: er fragte nach den Tieren, die jetzt schon in diesem "anthropogenen Sekundärbiotop", leben. Müssten Teile der Kiesgrube so belassen werden, um Lebensräume zu erhalten? Wie kann man Ökologie und Ökonomie zusammenführen? (Hallo??? - ist die AfD jetzt die Ökopartei?)
Es wurde einstimmig beschlossen, einen Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan vorzubereiten.
Gestaltungssatzung für die Ortskerne der Dörfer Ramelsloh | Ohlendorf| Holtorfsloh:
Die frühzeitige Beteiligung ist zu Ende. Aufgrund von vielen Anregungen, auch aus den Orten selbst, werden einige Regelungen etwas weicher formuliert. Jetzt folgt die öffentliche Auslegung.
Antrag der Grünen: Eigenversorgung gemeindlicher Gebäude mit Strom:
Seit Juni ist es möglich, alle gemeindlichen Gebäude wie eine einzige Anlage und einen Verbraucher zu behandeln. Näheres im beigefügten Antrag. Er wurde zuständigkeitshalber an den Bauausschuss verwiesen. Die Idee fand grundsätzlich Zustimmung. Nicht gesprochen wurde über den Antragsteil, der eine Suche nach geeigneten Freiflächen für gemeindeeigene Solarfelder
vorsieht.
Antrag der Grünen: Darstellung der Gemeinde in Online-Kartendiensten:
Google zeigt die Seevetaler Ortsteile total falsch und durcheinander. Die Gemeinde müsste Google die korrekten Grenzen schicken (Näheres siehe Anlage). Die Verwaltung kümmert sich drum.
Gemeinschaftliches Wohnen:
Auf Initiative von Bauamtsleiterin Frau Hilpert findet am 30.6. 18 Uhr Dorfhaus Maschen ein Vortrag zu gemeinschaftlichen Wohnformen statt. Nähere Infos folgen in den nächsten Tagen.
Mit freundlichen Grüßen
Gerd Otto Kruse"
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