... Weitere Themen, die aus der anwesenden Öffentlichkeit eingebracht wurden, betrafen Lärmbelästigungen an der Winsener Landstraße in Fleestedt sowie an der Autobahnanschlussstelle in Maschen. Hier hatten Berichte im Wochenblatt über eine geplante Erweiterung des Aldi-Lagers in Stelle zusätzliche Unruhe ausgelöst.
Außerdem standen zwei Anträge auf der Tagesordnung: einer von uns, der für zwei Querungen im Zugandsbereich des genannten Schulzentrums plädierte und einer von der SPD, der die Verkehrssituation an der Helmstorfer Straße in Helmsttorf bemängelte. Wenigstens eine zweite Querung wäre zu wünschen.
Am Ende blieben dann jegliche Kontroversen aus. Alle Parteien und auch die Verwaltung unterstützten alle vorgebrachten Anliegen.
Unser Antrag wurde auch vom genannten Projektteam inseiner Tendenz begrüßt. Bereits für Mitte bis Ende Juni ist ein Treffen mit Vertretern des Landes, des Kreises der Veraltung und des Projektteams geplant, das die Gesamtsituation am Peperdieksberg erörtern soll. Unsern Antrag haben wir deshalb zunächst zurückgestellt.
Die Bürgermeisterin zeigte sich selbst sehr engagiert und berichtete über ständige Gespräche mit den zuständigen Vertretern im Landkreis und mit der Autobahn-AG über die genannten Lärm- und Gefahrenpunkte. Über die Pläne in Stelle ist offiziell nichts bekannt.Insgesamt sind die Handlungsmöglichkeiten der Gemeinde sehr begrenzt. Für Landstraßen ist das Land zuständig, für Kreisstraßen der Kreis, für den Lärmaktionsplan die Autobahn-AG. Die Gemeinde kann meist nur als Bittstellerin auftreten.
Allerdings erweitert die neue Straßenverkehrsordnung die kommunalen Möglichkeiten. So können etwa an Schulwegen Tempo-30-Zonen gefordert werden. Dies setzt allerdings eine Menge Vorarbeit an Untersuchungen voraus, in welchem Umwang welche Wege tatsächluch als Schulwege angesehen werden können. Das kommt nun schrittweise in Gang.
Im Übrigen berichtete die Verwaltung u.a. ausführlich über Ausbesserungen und Erhaltungsmaßnahmen bei Straßenschäden. Allein 2025 wurden dafür mehr als 600.000 € dafür aufgewendet. Es kann nur das Nötigste gemacht werden. Dabei sind die Finanzen noch nicht einmal das Hauptproblem. Das ist das fehlende Personal, vor allem Bauingenieure sucht die Verwaltung dringend."
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