"Vierzig Jahre später ist diese Arbeit immer noch notwendig. Denn die Folgen von Tschernobyl sind bis heute nicht verschwunden: Insbesondere Pilze und Wild können nach wie vor so stark belastet sein, dass sie nicht zum Verzehr geeignet sind. Von August bis Oktober messen wir daher jedes Jahr kostenlos Proben aus den Wäldern.
Und auch darüber hinaus ist die radioaktive Gefahr nicht Vergangenheit. Ob ungelöste Endlagerfragen, laufende Atomkraftwerke bei unseren europäischen Nachbarn, Atomanlagen in Kriegsregionen oder neue Debatten um so genannte Mini-AKWs in Deutschland: Die Technologie bleibt mit potenziell gravierenden Folgen verbunden.
Für uns ist deshalb klar: Wir werden auch in Zukunft unabhängig messen, aufklären und uns gegen Atomkraft einsetzen."
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